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terre des hommes-Appell an Papst Benedikt XVI

Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes bittet Papst Benedikt darum, nach Simbabwe zu reisen und sich dort gemeinsam mit den Menschen für politische Reformen, Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit einzusetzen. In einem Offenen Brief appelliert terre des hommes an den Papst, Präsident Mugabe als Anhänger des katholischen Glaubens vom Weg der Anwendung von Gewalt und Unterdrückung abzubringen, die Krise im Land anzuerkennen und den freien Willen der Bevölkerung zu respektieren. Die Führer verschiedener Religionsgemeinschaften Simbabwes hätten sich kürzlich in einer gemeinsamen Erklärung zur Notwendigkeit einer Intervention von außen bekannt, um die Demokratisierung im Land zu unterstützen. „Sie würden mit Ihrer Initiative dem Wunsch der breiten zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeit Simbabwes Rechnung tragen", heißt es in dem Appell an Papst Benedikt.

„Papst Benedikt hat sich kürzlich vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen für eine Politik des verantwortungsvollen Ausgleichs zwischen Arm und Reich ausgesprochen", so Peter Mucke, Geschäftsführender Vorstand von terre des hommes. „Wir sind sicher, dass Benedikt XVI die moralische Autorität hat, um eine Eskalation der Gewaltspirale zu verhindern und Präsident Mugabe zu überzeugen, den Weg einer friedvollen Politik und gesellschaftlichen Einigung einzuschlagen."

terre des hommes fördert seit vielen Jahren in Simbabwe Projekte für notleidende Menschen und setzt sich ein für Gerechtigkeit und Demokratie.

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