Pressemeldung veröffentlichen! | Kategorien | Archiv | Über/Impressum

nächster Artikel | vorheriger Artikel

Immer mehr resistente Keime bei ambulant erworbenen Pneumonien

Die ambulant erworbene Pneumonie (CAP) ist eine schwere Erkrankung, bei der besonders ältere und sehr junge Patienten ein erhöhtes Risiko für einen lebensbedrohlichen Ausgang haben. Trotz des Einsatzes von Antibiotika schränken einige Faktoren den Therapieerfolg ein. Darüber referierten Experten auf einem von Bayer Schering Pharma unterstützten Symposium während des 18th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) in Barcelona, Spanien. Wie auf dem Symposium deutlich wurde, kann die Monotherapie mit Avalox® (Moxifloxacin) deutliche Vorteile bringen, besonders bei älteren CAP-Patienten (3,4). In Studien zeigte Moxifloxacin ein gutes Wirksamkeitsprofil und eine hohe Aktivität gegen resistente Keime bei guter Verträglichkeit (1,3,4,5).

Professor Keith Klugmann, Rollins School of Public Health, Emory University, Atlanta, USA, präsentierte Daten über die Bedeutung der Pneumokokken-Impfung auf die Inzidenz der CAP. Demnach beeinflusst die Impfung die Inzidenzraten positiv und verringert die Schwere der Pneumonie bei Kindern und Erwachsenen (6). Die Impfung könnte jedoch zu einem Anstieg von Pneumokokken-Serotypen beitragen, die von der Vakzination nicht erfasst werden und eine Resistenz gegen Antibiotika wie Beta-Laktame und Makrolide entwickeln. Auch viel verwendete Antibiotika wie Makrolide und einige orale Cephalosporine könnten über Resistenzbildungen von Keimen in ihrer Effektivität eingeschränkt sein. Deshalb werden für eine wirksame Therapie von Pneumokokken-Infektionen Antibiotika benötigt, die gegen solche resistenten Stämme wirksam sind.

"Die zunehmenden Resistenzentwicklungen bei häufig isolierten Atemwegserregern hat die Auswahl geeigneter Antibiotika schwieriger gemacht," sagte Professor Donald Low, Department of Laboratory Medicine and Pathobiology an der University of Toronto und Chef-Mikrobiologe am Mount Sinai Hospital in Toronto, Kanada. "Dies stellt nicht nur ein Risiko für die Patienten dar, sondern ist auch eine Belastung für das Gesundheitswesen. Wie die CAP-Leitlinien 2007 der Infectious Diseases Society of America und der American Thoracic Society hervorheben, sind zur Erstlinientherapie alternative Antibiotika wie Moxifloxacin in Regionen geeignet, die eine hohe Rate an Infektionen mit Makrolid-resistenten S. pneumoniae aufweisen. Moxifloxacin hat sich in der Substanzklasse der Chinolone als hoch aktiv bei der Eradikation gram-positiver Bakterien wie S. pneumoniae erwiesen (7,8)."

Professor Hartmut Lode, Leiter der Abteilung für Thorax- und Infektionskrankheiten am Forschungszentrum für Medizinische Studien in Berlin, untersuchte, wie Antibiotika bei der CAP am besten eingesetzt werden können. "Das ideale Antibiotikum muss hoch wirksam sein, auch gegen resistente Keime, und ein gutes Sicherheitsprofil haben", betonte Lode. "Bei der Auswahl der Antibiotika sind Leitlinien zwar nützlich, wir müssen jedoch prüfen, ob die Kriterien für die Empfehlungen einer bestimmten Therapie auch für unser eigenes Arbeitsfeld zutreffen." Allgemein sollten Vorteile wie eine effektive bakterielle Eradikation und eine schnelle Heilung erwogen werden, wenn ein passendes Antibiotikum ausgesucht wird. "Moxifloxacin hat ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis gezeigt. Es hat eine außergewöhnlich gute AUC/MIC-Ratio, ist hoch effektiv und wird gut vertragen. Dies macht Moxifloxacin zu einer geeigneten Therapieoption sogar für Patienten mit einer schlechten Prognose wie Ältere", so Lode.

Über Avalox®

Orales Avalox® ist gegenwärtig in 109 Ländern und die intravenöse Formulierung in 88 Ländern zugelassen. Avalox® Infusionslösung mit nachfolgender oraler Therapie ist zur Behandlung von komplizierten Haut- und Weichgewebeinfektionen zugelassen. Für die Therapie einer ambulant erworbenen Pneumonie ist die Sequenztherapie i.v./oral optional. Avalox® Tabletten sind für die Akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis (AECB), die ambulant erworbene Pneumonie, ausgenommen schwere Formen, und die akute Sinusitis (entsprechend diagnostiziert) zugelassen.

(1) Finch R, Schürmann D, Collins O, et al. A randomized controlled trial of sequential intravenous (i.v.) and oral moxifloxacin compared with sequential i.v. and oral co-amoxiclav with or without clarithromycin in patients with community acquired pneumonia requiring initial parenteral treatment. Antimicrob Agents Chemother 2002; 46:1746-1754.

(2) Woodhead M, et al. Guidelines for the management of adult lower respiratory tract infections, Eur Respir J 2005; 26: 1138-1180

(3) Anzueto A, et al. Community-acquired pneumonia recovery in the elderly (CAPRIE): efficacy and safety of moxifloxacin therapy vs. that of levofloxacin therapy, Clin Infect Dis 2006; 42:73-81. (CAPRIE is an acronym for a prospective, double-blind, randomized controlled trial to study the efficacy and safety of moxifloxacin versus levofloxacin in Community-Acquired Pneumonia Recovery In the Elderly)

(4) Morganroth J, et al. A randomized trial comparing the cardiac safety of moxifloxacin vs. levofloxacin in elderly and very elderly patients with community-acquired pneumonia, Chest 2005; 128:3398-3406.

(5) Torres A, et al. Moxifloxacin monotherapy is effective in hospitalized patients with community-acquired pneumonia: the MOTIV study: a randomized clinical trial. Clin Infect Dis 2008; in press

(6) CDC. Direct and indirect effects of routine vaccination of children with 7-valent pneumococcal conjugate vaccine on incidence of invasive pneumococcal disease, United States, 1998-2003. MMWR 2005; 54: 893-897.

(7) Zhanel GG, et al. A review of new fluoroquinolones: focus on their use in respiratory tract infections. Treat Respir Med 2006; 5: 437-465.

(8) Blondeau JM. A review of the comparative in-vitro activities of 12 antimicrobial agents, with a focus on five new ‘respiratory quinolones. J Antimicrob Chemother 1999; 43(Suppl B): 1-11.

Bayer Vital ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Bayer HealthCare AG.

Bayer Vital konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: www.bayervital.de

nächster Artikel | vorheriger Artikel


Google
 

Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein:

*Die hier veröffentlichten Meldungen werden von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. direkt oder indirekt an uns übermittelt, das jeweilige Unternehmen wird im Anschluss von "Mehr zu" ODER im Text genannt. Die Veröffentlichung der Pressemeldungen erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Eingang bei uns (Ausnahme: Wochenende). Das hat zur Folge, dass das Veröffentlichungsdatum bei uns nicht zwingend mit dem Datum der Veröffentlichung durch das Unternehmen übereinstimmt.
Für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen übernimmt die Redaktion von inar.de keine Verantwortung. Bei Fragen zum Inhalt der Meldung wenden Sie sich bitte an den Verfasser (insbesondere bei rechtlichen Fragen, Abmahnungen, etc.).