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Konvention zur biologischen Vielfalt

Afrokolumbianische Kleinbauernfamilien wurden 1996 aus dem Chocó, einer der Regionen mit der höchsten Artenvielfalt der Welt, vertrieben, um Exportplantagen (Palmöl für Agrotreibstoffe, Bananen) Platz zu machen. Heute sind sie u. a. mit Unterstützung von terre des hommes zurückgekehrt, werden aber erneut durch paramilitärische Gruppen bedroht. (TV-fähiges Filmaterial bei terre des hommes).

Am 12. Mai startet in Lima der EU-Lateinamerikagipfel. terre des hommes wünscht sich von der Bundesregierung, Maßnahmen gegen die Zerstörung von Lebensgrundlagen etwa bei der Palmölproduktion in Kolumbien oder dem Bergbau in Peru dort zum Thema zu machen. Ihr Ansprechpartner in Bonn: Bodo von Borries, Regionalkoordinator von terre des hommes.

- Die traditionelle Vielfalt von Kartoffel- oder Getreidesorten in den Hochanden sichert bei extremem Klima das Überleben der indianischen Bauerngemeinden. Seit vielen Jahren unterstützt terre des hommes in Peru die Stärkung andiner Agrarkulturen bei der Bewahrung der Vielfalt, und die Aufwertung traditionellen Wissens in den Schulen. Ihre Ansprechpartner in Bonn: Bodo von Borries, sowie terre des hommes Projektpartner Zenon Gomél Apaza aus Ayaviri/Peru.

- Von China finanzierte Großstaudammprojekte in Burma bedrohen den Artenreichtum der Flüsse aller Anrainerstaaten des Mekong in Südostasien. Mit der neu gestarteten Kampagne »Our Rivers, Our Life« setzen sich terre des hommes-Partner für die Erhaltung der Lebensgrundlagen von Fischern und Kleinbauern der Region ein. Ihr Ansprechpartner in Bonn: Kanokhpan Sarnkul, terre des hommes-Länderkoordinator für Burma.

Weitere Informationen auf: www.tdh.de/vielfalt

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