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Studie zu Sandwich-Konstruktionen im Baubereich - Transluzente Gestaltungselemente für Innenräume

Sandwichkonstruktionen aus verschiedenen Polymer-Werkstoffen eröffnen eine Fülle von Möglichkeiten für maßgeschneiderte Produkte mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Während es in Automobilanwendungen z.B. auf ein geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Steifigkeit ankommt, liegen die Schwerpunkte im Baubereich zum Teil ganz anders. Bayer MaterialScience, einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Werkstoffen und Problemlösungen, hat in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, im Laufe eines knappen Jahres das Projekt "Inside Outside - Bauen mit Sandwichen" durchgeführt, dessen Ziel die Erforschung neuer Sandwich-Materialkombinationen für die Innenraumgestaltung war. Dabei ging es um Oberflächen, Kernlagen, Zwischenschichten und die Verbindung verschiedener Komponenten unter Designaspekten und in Bezug auf ihre Eignung für Bauanwendungen.

Ein Schwerpunkt des inzwischen abgeschlossenen Projekts waren transluzente flächige Bauteile mit einem Kern aus Polyurethan (PUR)-Schaum und Deckschichten aus dem transparenten Polycarbonat Makrolon®. Verschiedene Musterteile, die im PUR-Technikum von Bayer MaterialScience hergestellt wurden, waren jetzt im Designhaus in Darmstadt in der Ausstellung "Material2Light" sowie in derselben Stadt auf der Luminale im Rahmen der Messe "light+building" als Teile eines Kubus zu sehen. Beim Aufbau in der rechteckigen Form wurden kreisrunde Flächen mit Recycling-Zuschlägen aus farbigem Glas, Baststreifen, Holzfasern und anderen Werkstoffen ausgelegt und diese Teile anschließend in einer dünnschichtigen Matrix aus Polyurethanschaum fixiert. "Die spezielle Struktur dieses Schaums und die Recycling-Materialien verleihen dem Material eine leicht durchscheinende, transluzide Optik und eine mosaikartige Struktur, die an ein Kaleidoskop erinnert", sagt Gerald David, der die Elemente entworfen hat. Die Flächen außerhalb der kreisförmigen Bereiche wurden mit Polyurethan-Hartschaum ausgefüllt, so dass rechteckige Musterteile entstanden. Die transparenten Platten aus Makrolon® für die Außengestaltung der Elemente wurden von der Bayer Sheet Europe GmbH geliefert, einer 100prozentigen Tochter von Bayer MaterialScience, die Massiv- und Stegplatten und andere Halbzeuge aus dem High-Tech-Werkstoff herstellt. Bayer MaterialScience hat für das Design beim Deutschen Patentamt Geschmacksmusterschutz beantragt.

"Auf den beiden Ausstellungen wollten wir keine fertigen, marktreifen Produkte zeigen, sondern demonstrieren, welche innovativen Gestaltungsmöglichkeiten es mit diesen Werkstoffen gibt. Anwendungsmöglichkeiten könnten sich im Bereich der Innenarchitektur in Form von Paravents für Büro- und Verwaltungsgebäude oder auch zur Gestaltung von Messeständen oder Bushaltestellen ergeben", erläutert Joachim Kleser, Experte für Bauanwendungen im Bereich New Business von Bayer MaterialScience. "Die Bauteile stellen eine neue Spielweise der Materialinnovation dar und könnten gut aktuelle Trends der Raum- und Lichtgestaltung wie z.B. transluzenten Beton ergänzen", kommentiert Prof. Dr.-Ing. Uta Pottgiesser von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Über Bayer MaterialScience: Mit einem Umsatz von 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2007 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2007 etwa 15.400 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

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