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AFS und terre des hommes starten Kooperation

Am Donnerstag, den 10. April reist mit der 20-jährigen Abiturientin Sonia Müller aus Donaueschingen die erste Freiwillige des „weltwärts"-Programmes der Bundesregierung in ein von terre des hommes gefördertes Müllrecycling-Projekt in Bolivien aus. Es ist gleichzeitig der Start einer Kooperation von terre des hommes mit der Jugendaustauschorganisation AFS. „AFS und terre des hommes ergänzen sich auf ideale Weise", begrüßt Michael Bogatzki, Teamleiter der Freiwilligendienste bei AFS, die Kooperation. „terre des hommes stellt die Kontakte zu seinen Projektpartnern zur Verfügung, AFS das Know-how als Entsendeorganisation. So setzen sich AFS und terre des hommes gemeinsam für Zusammenarbeit, Frieden und Bildung weltweit ein."

„Sonia Müller wird in sieben Landschulen in Presto im Departamento Sucre Gruppen von Kindern bei der Organisation von Müllsammelaktionen und dem Recycling unterstützen. Die Müllmengen sollen reduziert, aus Karton, Glas und Plastikflaschen Spielzeug oder Schmuck hergestellt werden", so Bodo von Borries, Regionalkoordinator im Südamerikabüro von terre des hommes mit Sitz in Bolivien. Auch bei der Auswertung der Aktionen und der Gestaltung von Informationsmaterial sei die Mitarbeit willkommen. Man erwarte sich von dem Einsatz aber auch, dass Sonia Müller in Deutschland von der Kreativität und dem Engagement der bolivianischen Kinder berichten und so Menschen dazu motivieren könne, sich weltweit für die Erhaltung der biologischen und natürlichen Vielfalt einzusetzen.

Sonia Müller möchten nach ihrem Einsatz Übersetzungswissenschaften studieren. Das Projekt CESATCH hat sie sich ausgesucht, weil sie bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Spanisch in der Schule gelernt habe. „Ich erhoffe mir von diesem Auslandsaufenthalt natürlich nicht nur Bonuspunkte für den Lebenslauf, sondern auch selbstständiger und weltoffener zu werden."

terre des hommes selbst vermittelt keine Freiwilligeneinsätze, sondern leitet Anfragen aus den Partnerprojekten an AFS weiter. Der gemeinnützige Verein AFS Interkulturelle Begegnungen vermittelt auf ehrenamtlicher Basis jährlich mehr als 1.500 Jugendliche ins Ausland. Rund 800 ausländische Gastschüler verbringen im gleichen Zeitraum ein Jahr in Deutschland.

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