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Neugierige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über das Leben der Sámi sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Schuhbänder für Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geübt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon auch gekostet werden darf. Gleiches gilt für Kok-Kaffee med ost (mit Käse), das sámische Nationalgetränk, den man sich trotz des vorhergesagten warmen und trockenen Wetters schmecken lassen kann.
Wie liegt es sich auf Rentierfellen am Lagerfeuer, draußen oder im sámischen Nomaden-Zelt, dem Lavvo? Wie ist das Gefühl, wenn man hautnah unter Rentieren weilt, die sich unmittelbar um das Nomandenlager scharen? Unter den Tieren des Nordens dürfen die Arktischen Wölfe nicht fehlen, die einen Steinwurf weit weg bei etwas Glück Mark erschütternd heulen. Gegenüber schließlich erhaschen die Besucher den Blick auf den größten Marder der Welt, den Vielfraß. Fehlen noch die Polarfüchse, die oberhalb der Wolfsanlage ihr Gehege bewohnen und sich zuletzt über eine komplett neue Einrichtung in Form von Baumstämmen, Wurzeln und Fichtenbäumen freuen durften.
Der Zeitplan im Einzelnen für Samstag, 23.02., und Sonntag, 24.02.2008:
11:00 Uhr: Vorstellung des Lagers mit allen Exponaten
12:30 Uhr: Rentierlasso-Werfen, Kok-Kaffee-Probe
14:00 Uhr: Vorstellung von sámischem Handwerk
15:00 Uhr: Brotbacken über offenem Feuer
16:00 Uhr: Geschichten aus dem Rentierland am Lagerfeuer
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