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Berlin ist Single-Hauptstadt In Berlin zeichnet sich die Bevölkerungsstruktur durch überdurchschnittlich viele Single-Haushalte aus. Gut jeder Zweite lebt dort in einem Ein- Personen-Haushalt. Auch in Hamburg und Bremerhaven ist der Single- Haushalt typisch. Zu den zehn Stadt- und Landkreisen mit den meisten Singles zählen außerdem die Städte Bremen, Regensburg, Braunschweig, München, Trier, Aachen und Leipzig. In eher ländlichen Gebieten findet man dagegen deutlich weniger Single- Haushalte. Der Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen bietet dabei den größten Gegensatz zu Berlin: Der Single-Anteil liegt dort mit rund 30 Pro- zent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Auch die Menschen in den Landkreisen Vechta, Straubing-Bogen, Landshut und Borken leben nicht gerne alleine. Hier wohnen deutlich weniger Singles als im Durchschnitt. Landkreis Landshut: Nummer 1 für Familien mit Kindern In etwa jedem dritten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Kind. Auch hier sind deutliche regionale Unterschiede zu verzeichnen. Während sich die kinderreichsten Haushalte in den Landkreisen Landshut (45 Prozent), Strau- bing-Bogen (44 Prozent) und Kelheim (44 Prozent) befinden, leben in Braunschweig und Regensburg nicht einmal in jedem vierten Haushalt Fa- milien mit Kindern. Multikulti-Metropolen liegen im Süden: Offenbach, München, Mannheim Rund 8 Prozent aller Haushalte in Deutschland sind Ausländerhaushalte. Der höchste Anteil findet sich im Südwesten. In Offenbach am Main hat fast jeder vierte Haushalt einen nicht-deutschen Haushaltsvorstand - das sind viermal so viele wie im bundesweiten Durchschnitt. Auch die Städte Mün- chen, Frankfurt am Main, Stuttgart oder Mannheim sind weit überdurch- schnittlich multikulturell geprägt. In den neuen Bundesländern ist der Anteil der Ausländerhaushalte hingegen mit unter drei Prozent sehr gering. Lediglich Berlin weist einen Anteil von gut 11 Prozent auf, ungefähr gleich viel wie Hamburg. Zur Studie Bei den „GfK Bevölkerungsstrukturdaten" handelt es sich um soziodemogra- fische Daten auf verschiedenen regionalen Ebenen. Sie beschreiben Bevöl- kerung und Haushalte in Deutschland hinsichtlich ihrer Haushaltsstruktur (Single- und Mehrpersonenhaushalte mit und ohne Kinder sowie Ausländer- haushalte), der Altersstruktur (Alter des Haushaltsvorstands), der Einkom- mensstruktur (der Unterscheidung in sechs Einkommensklassen) sowie der Bebauungsstruktur (Ein-, Zwei-Familienhäuser usw.). Die GfK Bevölkerungsstrukturdaten werden in Marketing und Vertrieb von Unternehmen zur Ziel- gruppenlokalisierung eingesetzt. Sie zeigen detailliert, wo es sich lohnt, für bestimmte Produkte zu werben. Die Studie zu den Bevölkerungsstrukturdaten 2007 kann für alle deutschen Stadt- und Landkreise, für alle Gemeinden und Postleitzahlgebiete sowie auf der Ebene der Straßen oder für 2,5 Millionen Straßenabschnitte bei GfK GeoMarketing bestellt werden.
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