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Brüllaffen tragen ihren Namen zu Recht, denn sie gehören zu den lautesten Tieren überhaupt. Ihr weit schallendes Gebrüll kann selbst im Urwald über Kilometer vernommen werden. Alexander von Humboldt erlebte diese Affen bei seiner Südamerikaexpedition und schätzte, dass der Gesang mindestens über zweieinhalb Kilometer zu hören sei.
Nach Ansicht des Säugetierforschers Hans Krieg markieren die Affen damit nicht nur ihr Territorium, sondern drücken so auch ganz einfach ihre Lebensfreude aus.
Für Charles Darwin brüllen die Affenmänner zum Vergnügen ihrer Weibchen, wobei der lauteste Brüller die größten Chancen bei den Weibern hätte. Damit kommt dem Gebrüll bei der geschlechtlichen Zuchtwahl eine bedeutende Rolle zu.
In den Zoos der Welt sind Brüllaffen sehr selten zu sehen. Ein Grund mehr, dass sich die Berliner Zooleute so sehr über den Zuchterfolg freuen.
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