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Kälbchen Witty präsentiert sich der Zooöffentlichkeit

Gerade wenige Tage alt stellt sich das kleinste Berliner Rind dem Publikum vor: Witty, am 25. Januar geboren, ist der jüngste Spross der Hinterwälder-Rinderzucht im Zoo. Gut umsorgt durch seine 7-jährige Mutter, Wanda, darf das zierliche Kuhkalb zusammen mit dem 10-jährigen Bullen, Werner, und seiner älteren Schwester, Wally, mit auf die Freianlage am Kinderzoo.

Die Rasse der Hinterwälder ist die kleinste Mitteleuropas. Meist sind die Tiere rötlich gescheckt. Kopf und Beine sind aber stets weiß. In Deutschland findet man die gutgängigen Rinder in den höheren Lagen des Schwarzwaldes (südlich des Feldbergs), ansonsten gibt es noch einige Herden in der Schweiz. Die Gesamtpopulation dieser relativ anspruchslosen Rinderrasse beträgt schätzungsweise nur noch etwa 2500 Kühe. So ist es durchaus sinnvoll, dass sich auch zoologische Gärten, die vornehmlich eine Heimat bedrohter Wildtiere sind, sich auch der Zucht dieser durchaus erhaltenswerten Haustierrasse angenommen haben.

Hinterwälder gelten als robust und leichtkalbig. Da Witty das nunmehr achte Kalb von Wanda ist, fiel die Namensuche nicht ganz leicht, weil die Namen aller in Berlin geborenen Tiere traditionsgemäß mit einem W beginnen sollten.

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