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Dreifacher Mähnenspringer-Nachwuchs im Zoo Berlin

Eine der schönsten, naturnah nachempfundenen Freianlagen bewohnen seit Ende 2006 die Mähnenschafe im Berliner Zoo.Entsprechend der Bedürfnisse der ziegenähnlichen Hornträger wurde die einer historischen Felsformation vorgelagerte Anlage vor gut einem Jahr völlig neu gestaltet. Hier fühlen sich die in freier Wildbahn in allen Verbreitungsgebieten stark bedrohten oder bereits schon ausgerotteten Tiere so wohl, dass auch ihre Fortpflanzung gut gelingt. Am 17., 21. und 22. Januar wurden eine männliche und zwei weibliche Geißen geboren und können seitdem von den Zoobesuchern bei ihren Kletterkünsten beobachtet werden, die sie bereits vom ersten Lebenstag an hervorragend beherrschen.

Besonders im Gegensatz zu den älteren Böcken der aus 5 männlichen und 8 weiblichen Tieren bestehenden Zuchtgruppe wirken die Jungtiere winzig. Der imposante mähnenartige Fellbehang an den Vorderbeinen und dem Hals der Väter betont den Größenunterschied zwischen den einzelnen Familienangehörigen.

Mähnenschafe leben ursprünglich in den felsigen, schwer zugänglichen Wüstengebieten Nordafrikas bis an die Schneegrenze bei 3800 Meter Höhe. Sie suhlen sich gerne im Sand nutzen aber auch den Wasserlauf in ihrem Gehege zum Baden.

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