nächster Artikel | vorheriger Artikel
Die 7jährige Mutter JESSY wollte Anfang Dezember ihre Pfleger noch nicht in den verdienten Feierabend entlassen, als sie komplikationslos ihr bereits viertes Jungtier gebar. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftüchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten bis das Kleine steht! Mütter legen sich zum Säugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hängt" dieser sich an die Zitze, für bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschützt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen Längsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfärbt und sich das „Erwachsenen-Kleid" zeigt: seriös einheitlich braun.
In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Schließlich wartet für bald anstehende, wärmere Zeiten noch ein Pool auf den Nachwuchs, der sich bestens zum Plantschen, Schwimmen und Abtauchen eignet. Behutsam müssen die Pfleger demnächst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den jetzt vier Tapiren nennen auch noch das Pärchen Großer Ameisenbären sowie drei Wasserschweine das Außengehege ihr eigen.
nächster Artikel | vorheriger Artikel
|
Übernehmen Sie einfach den untenstehenden permanten Link zur Pressemeldung und bauen ihn in Ihre Webseite ein: |