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Vier kleine rote Giftspeier

Bereits frisch aus den Eiern geschlüpft, fauchen die kleinen, ziegelroten Schlangen mit dem hübschen, dunklen Halsband den Betrachter an.Man muß vorsichtig sein, denn bereits die kleinen Roten Speikobras verfügen über das tödliche Gift der Eltern und spucken es vermeintlichen Feinden nach Kobraart entgegen. Das könnte Verätzungen an den Augen ergeben, daher ist beim Umgang mit ihnen das Tragen einer Schutzbrille Pflicht.

Am Morgen des 10. Dezember sind die 4 Giftnattern nach einer Zeitigungsdauer von 71 Tagen aus ihren Eiern geschlüpft. Am 1. Oktober waren 6 Eier im Terrarium abgelegt und von den Tierpflegerinnen in einen Inkubator überführt worden. Die Bebrütung erfolgte feuchtwarm nahe 30 °C in Vermiculit, einem Isolierstoff aus der Flugzeugindustrie. 2 Eier erwiesen sich als unbefruchtet und wurden entfernt.

Die Nachzucht von Roten Speikobras gelang in der Schlangenfarm des Tierparks bereits zum wiederholten Male in mehrfacher Generation, denn die Eltern wurden bereits im Januar 2004 wie ihre Eltern zuvor bei uns geboren.

Die Heimat dieser 1,50 m erreichenden Speikobra ist Zentralafrika, wo sie bevorzugt in der Ebene an felsigen Flußufern, in Felsspalten oder unter aufgegebenen Termitenhügeln und Baumstämmen lebt. Ihre Nahrung besteht aus Kröten, Eidechsen, kleinen Schlangen und Nagetieren. Bei uns wird sie mit Mäusen gefüttert.

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