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Allerdings darf sein Name (übersetzt Milde, Sanftheit) nicht Programm sein, denn der im Vergleich zu den ausgewachsenen Stuten noch etwas schmächtige Neuankömmling muss zum Leithengst avancieren und sich entsprechend durchsetzen. Ohne Tritte und Bisse verläuft eine derartige Integration nie und so setzen ihm die Stuten auf der Außenanlage entsprechend zu. Sie fordern ihn heraus, um auch für sich festzustellen, ob der Neue überhaupt etwas „taugt". Trotz der riesigen Ausmaße der Afrika-Savanne im Zoo Duisburg hat auch diese ihre Grenzen, die der Hengst gerade auch vor dem Hintergrund rasanter Treibjagden kennen muss. Die Besucher blicken daher im Moment auf ein dünnes, um die Anlage gespanntes Flatterband in rot-weiß, welches dem Hengst die Gehegeabgrenzungen signalisiert.
Die Zusammengewöhnung ist im vollen Gang und der Hengst klettert in der Hierarchie weiter nach oben. Eine Zusammenführung der im wahrsten Sinne des Wortes ganz anderen Art steht DOUCEUR in der nächsten Zeit bevor. Dann nämlich hat er es mit den beiden Breitmaulnashörnern zu tun, die generell zwar ruhig und gemütlich über die Anlage ziehen. Doch stellen sich die Zebras allzu kühn in den Weg oder halten sich an Lieblingsplätzen der Schwergewichte auf, machen die Nashörner ihren Mitbewohnern ihr Unbehagen unmissverständlich deutlich und verjagen sie.
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