„Schoner erben in den Alpen - brauchen wir eine
europaische Erbschaftssteuer?" Das ist das Thema einer hochrangigen Experten-Runde am
Mittwoch, den 5. Dezember um 18.00 Uhr im Forum des Walther-Leisler-Kiep-Center an der
EBS. Unter Leitung von Professor Sabine Klein vom Lehrstuhl fur Strategie und
Familienunternehmen am European Family Business Center diskutieren der Unternehmer
Edwin Kohl (Kohlpharma) und Rechtsanwalt Dr. Jochen Lüdike von Freshfield.
Die Fragestellungen der Runde: In Europa gibt es keine einheitliche Regelung der
Erbschaftssteuer. Brauchen wir uberhaupt eine Erbschaftssteuer? Unter welchen
Rahmenbedingungen ergibt Erbschaftssteuer Sinn? Wie kann das Ziel, den Standort
Deutschland fur Familienunternehmen zu optimieren, mit einer Besteuerung von Erbschaft in
Einklang gebracht werden? „Eine erste Antwort könnte lauten: Eine Erbschaftssteuer macht
Sinn, wenn der Nutzen der Steuererträge nicht geringer ausfällt als die Kosten für Erhebung
und Kontrolle", meint Professor Sabine Klein. Grundsätzlich müsse das Ziel sein,
Arbeitsbedingungen für Unternehmen zu optimieren und den Standort Deutschland zu erhalten.
„Die Abendveranstaltung des European Business Center an der EBS wird weitere spannende
Aspekte dieses Themas aufzeigen", sagt Professor Klein.
Der Abend wird nach der Diskussion in geselliger Runde und mit Einzelgesprächen im Foyer
des Kiep Centers bei Rheingauer Spezialitaten und Riesling ausklingen.
Die Teilnahmegebühr von 250 Euro dient der Unterstützung der Forschungsarbeit am EFBC.
Um Anmeldung unter
www.ebs.edu/efbc und die Uberweisung der Teilnahmegebuhr wird
bis zum 21. November 2007 gebeten. Da die Zahl der Platze begrenzt ist, werden sie nach
Reihenfolge der Anmeldung vergeben.