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PING kommt aus der Zoologischen Station Eichberg in der Schweiz und wurde in Abstimmung mit dem zuständigen Artkoordinator per Straßentransport nach Duisburg gebracht. Der Kleine Panda ist in seiner zentralasiatischen Heimat leider vom Aussterben bedroht. Vor allem die Abholzung von immer größeren Waldgebieten nimmt ihm den Lebensraum. Aber auch Wilderer machen trotz Verbot noch immer Jagd auf sein Fell. Der Arterhaltung in menschlicher Obhut kommt daher eine immer größere Bedeutung zu.
Mit AYAKO und seiner neuen Partnerin PING ist somit der Grundstein gelegt für eine erfolgreiche Zucht im Zoo Duisburg. Nach kurzer Eingewöhnungszeit durfte PING auch schon auf die Anlage und Kontakt aufnehmen. Vor den wachsamen Augen der zu den Zwerghirschen zählenden Chinesischen Muntjaks - sozusagen vom Erdgeschoß aus - kletterten die beiden Katzenbären geschickt im Geäst eine Etage höher. Man hätte beherzte Annäherungsversuche eher seitens des Männchens erwartet, doch PING übernahm die Initiative und fast hatte man den Eindruck, dass ihm das Weibchen eher zu aufdringlich wurde.
Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Haltung dieser Raubtiere ist unzweifelhaft in der ständigen Bereithaltung ausreichender Mengen an Bambus, ihrer Lieblingsspeise, zu sehen. Davon hat der Zoo Duisburg im ganzen Zoo reichlich. Zudem erhalten die Tiere eine Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie gelegentlich Mäuse, Tauben und Hühnchen.
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