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Kapuziner mit Nachwuchs!

Ihren Namen verdanken die Kapuzineraffen ihrem Aussehen, das mit viel Phantasie an den Mönchsorden erinnert. Ihre Heimat liegt in Südamerika, wo sie in mehreren Arten die unterschiedlichsten Waldtypen bis in Höhenlagen von 2.700 m bewohnen. Sie gelten als recht anpassungsfähig, dennoch hat der moderne Mensch sie gebietsweise an den Rand der Ausrottung gebracht, vor allem durch die Zerstörung des angestammten Lebensraumes. Früher waren sie sowohl in Tiergärten wie auch bei Privathaltern häufig anzutreffen. Besonders gern wurden sie als Helfer von Leierkastenmännern eingesetzt. Sie sammelten die aus den Fenstern geworfenen Münzen und Zigaretten ein und brachten sie zu ihren Arbeitgebern.

Heute sind sie selbst in Tiergärten nur noch selten anzutreffen. Im Berliner Zoo lebt seit vielen Jahren eine schöne Gruppe der Braunen Kapuziner, bei der es immer wieder Nachwuchs zu bewundern gibt. Das am 6. September geborene Jungtier wächst unter der Aufsicht seiner Mutter bestens heran. Sein Lieblingsplatz ist der mütterliche Rücken, auf dem es sich bevorzugt umher tragen lässt. Nicht nur die Mutter passt auf das Kleine auf, vielmehr ist das Beschützen des Nachwuchses Aufgabe der gesamten Affengruppe.

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