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Dieser Blick war bislang noch etwas eingeschränkt, weil beide Delphine im rückwärtigen Abtrennbecken gehalten wurden. Anfang dieser Woche hieß es nun „Schieber auf" und endlich war der Weg frei zum großen Hauptbecken. Dort wartete bereits Delphinweibchen DAISY, die sie durch die Sichtschieber zwischen den einzelnen Becken bereits als Artgenossin kennengelernt hatte. Mutter DELPHI führte die kleine DOLLY fest an ihrer Seite und ließ die sichtlich interessierte DAISY durchaus nahe an die beiden heran.
Die Vorführungen finden nach wie vor hauptsächlich mit DAISY statt, die die auf sie gerichtete Aufmerksamkeit genießt und mit einer akrobatischen Ein-Frau-Vorstellung dankt. DELPHI schließt sich je nach Gelegenheit schon an, hält aber immer ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs und unterbindet allzu kühne Albereien von DOLLY. Die Kleine macht sich gerne selbständig und schießt aus dem Hauptbecken in die hinteren Bereiche, wo sie von der dann etwas säuerlichen Mutter schnell wieder eingeholt wird.
Nicht nur die Pfleger haben ihren Spaß daran, die Aktionen zu kommentieren. Die Besucher selbst sind absolut begeistert, Zeugen dieser unplanmäßigen Highlights der Vorführungen sein zu dürfen. Zumal die zur Eingewöhnung abgeklebten Scheiben immer transparenter werden und die Poster nach und nach abgehängt werden können. Die Besucher sehen DOLLY zum ersten Mal unmittelbar und fast zum Greifen nahe an den Unterwasserscheiben vorbeischwimmen.
Während DOLLY zum neuen Publikumsliebling des Zoos avanciert ist, verbleibt das zweite Jungtier von Mutter PEPINA - sich ebenfalls prächtig entwickelnd - vorläufig noch im strikt abgetrennten Quarantänebereich. Über Großbildschirme ist PEPINA mit ihrem erst wenige Wochen alten Jungtier in Unterwasseraufnahmen zu sehen.
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