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Afrika-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Politischen Einfluss Südafrikas gegenüber Simbabwe geltend machen!

Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes appelliert in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei ihrem Staatsbesuch in Südafrika gegenüber Präsident Thabo Mbeki die Situation in Simbabwe zur Sprache zu bringen.

Präsident Mbeki ist einer der Wortführer der Unterstützung für den politischen Kurs des simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe, der sein Land wirtschaftlich ruiniert und politisch weitgehend isoliert hat. „Wir appellieren an Bundeskanzlerin Merkel, gegenüber dem südafrikanischen Präsidenten Mbeki dringend darauf hinzuwirken, seine öffentliche Unterstützung für den politischen Kurs des Regimes in Simbabwe fallen zu lassen“, erklärte Peter Mucke, Geschäftsführender Vorstand von terre de hommes. „Die Menschen in Simbabwe leben in einem Klima von Angst, Unterdrückung und vorsätzlich erzeugter Mangelwirtschaft. Unsere Partner berichten uns zudem von einer drastisch gestiegenen Gefahr von Hungersnöten, die durch die Dürre in der Region, aber auch die verfehlte Wirtschaftspolitik des Regimes verursacht werden könnten.“ Es wäre ein wichtiger Akt der Solidarität mit den Menschen in Simbabwe, so Mucke, wenn die südafrikanische Regierung ihr politisches Gewicht nutzen würde, um auf einen politischen Wandel im Nachbarland zu drängen.

Außerdem bittet terre des hommes die Bundeskanzlerin, Präsident Mbeki auf die Situation hunderttausender Flüchtlinge aus Simbabwe anzusprechen, die nach südafrikanischem Verständnis illegal in Südafrika leben und dort als Sündenböcke für die wachsende Kriminalität im Land herhalten müssen. „Präsident Mbeki muss die Existenz dieser Menschen zur Kenntnis nehmen, zumal sie Beleg und Ergebnis der katastrophalen Lage in Simbabwe sind“, so Peter Mucke. terre des hommes fordert von der südafrikanischen Regierung Hilfen für die Simbabwer und ein Ende ihrer Diskriminierung.

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