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VDI-Richtlinie zu Klebeverbindungen

Die Richtlinie VDI/VDE 2251 Blatt 8 gibt einen Überblick über den Prozess des Fügens von Werkstoffen bei Verwendung von Klebstoffen.In knapper Form wird auf die Klassifizierung der Klebstoffe, auf die Hauptparameter des Kleb­prozesses, auf den generellen Prozessablauf beim Kleben, auf mögliche Anwendungen unterschiedlicher Klebstoffklassen sowie auf die Klebstoffverarbeitung eingegangen. Ein weiterer Abschnitt behandelt das konstruktive Gestalten einer Klebeverbindung. Umfangreiche Literaturangaben ermöglichen eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit Fragestellungen dieser Fügetechnik.

Zum Hintergrund: Kleben ist der Prozess des Fügens gleicher oder ungleicher Werkstoffe bei Verwendung eines Klebstoffes. Klebstoffe sind nach DIN 16920 nichtmetallische Werkstoffe, die Fügeteile durch Flächenhaftung und innere Festigkeit (Adhäsion und Kohäsion) verbinden können. Klebverbindungen haben gegenüber anderen stoff­schlüssigen Verbindungen (Schweißen, Löten) und kraft- oder formschlüssigen Verbindungsverfahren auf Grund der Spezifik der verwendeten Klebstoffe und der physikalisch oder chemisch realisierten Aushärtung eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Mit Klebverbindungen ist man in der Lage „Verbindungen nach Maß“ zu gestalten. Sie finden in allen technischen Gebieten von Flug- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik bis hin zur Textiltechnik steigende Anwendung. Dementsprechend groß ist die Bedeutung der Klebverbindungen in der Feinwerktechnik.

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