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Am stärksten nachgefragt werden die Studienbeitragsdarlehen der Länder. Allein in Nordrhein- Westfalen nutzten im Jahr 2007 47.000 Studierende das Refinanzierungsangebot des Landes. Bei den bundesweiten Angeboten wurde der KfW-Studienkredit mit 18.000 Vertragsabschlüssen am häufigsten in Anspruch genommen.
Beim Studienkredittest prüfte das CHE zum dritten Mal Studienkreditangebote hinsichtlich ihrer Zugänglichkeit, des Faktors Elternunabhängigkeit, der Kosten, der Risikobegrenzung und der Flexibilität. Auffallend gut schnitten Bildungsfonds sowie einige lokale Sparkassen und Raiffeisenbanken ab.
Die Zugangsbarrieren liegen sowohl bei staatlichen Angeboten als auch bei Krediten von Privatbanken niedrig. Nur in wenigen Fällen werden Sicherheiten verlangt, die nicht durch den Studierenden selbst erbracht werden können wie beispielsweise Elternbürgschaften.
Für Banken ist das Ausfallrisiko trotzdem gering. "Die Studierenden gehen offenkundig sehr vorsichtig und klug mit der Möglichkeit um, sich Geld zu leihen", sagt Ulrich Müller, Projektleiter beim CHE. "Die Höchstgrenzen der Kredite werden in der Regel nicht ausgeschöpft. Die Studenten nutzen die Kredite häufig als Zusatzfinanzierung neben Elternförderung, Stipendien, Bafög und Nebenjobs und gehen dabei nach dem Prinzip 'so viel wie nötig, so wenig wie möglich' vor", betont Müller.
Die Ergebnisse des CHE-Studienkredit-Tests 2008 erscheinen auf der Doppelseite 'Bildung' im Agenda-Buch der FTD. Mit einem Schwerpunktthema widmen sich die Bildungsseiten an diesem Tag der Studienfinanzierung. Neben Hintergrundberichten zu Kreditangeboten widmet sich die FTD ausführlich den Bildungsfonds und blickt auf das Studienkreditsystem in den USA.
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