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WELT am SONNTAG prämiert das Sportfoto des Jahres: Tom Körber erhält den Sven-Simon-Preis

Der Kieler Fotograf Tom Körber erhält den mit 10 000 Euro dotierten Sven-Simon-Preis 2007 der WELT am SONNTAG. Ausgezeichnet wird er für sein Bild „In der Robbenkolonie", das einen Surfer zusammen mit einer Robbe zeigt. Körber machte das Bild in Namibia. „Ein Glückstreffer", sagt er, „die Robbe tauchte genau in dem Augenblick aus dem Wasser auf, als ich auf den Auslöser drückte." Für die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Axel Sven Springer und weiter bestehend aus ehemaligen Weltmeistern bzw. Olympiasiegern wie Boris Becker (Tennis), Franz Beckenbauer (Fußball), Katarina Witt (Eiskunstlauf) und Heiner Brand (Handball), ist Körbers Bild das „Sportfoto des Jahres".

Anlässlich der Preisverleihung eröffnet Kanutin und Jurymitglied Birgit Fischer, die beste deutsche Olympionikin aller Zeiten, am Montag, den 11. Februar 2008, um 10:30 Uhr in der Berliner Axel-Springer-Passage die „Sven-Simon-Austellung". Bis zum 17. Februar werden darin alle preisgekrönten Bilder, auch „In der Robbenkolonie" von Tom Körber, ausgestellt. Der Eintritt ist frei.

Der Sven-Simon-Preis wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer verliehen. Er war unter dem Pseudonym Sven Simon professioneller Fotograf, gewann viele renommierte Preise und errang internationale Anerkennung. Im Januar 1980 verstarb der ehemalige Chefredakteur der WELT am SONNTAG im Alter von 38 Jahren. Um sein Andenken zu wahren, stiftete die WELT am SONNTAG den Sven-Simon-Preis, der seit 1999 für die besten Sportfotos des Jahres vergeben wird.

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