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Neue Aufklärung über die "schönste Nebensache der Welt"
Hätten Sie gedacht, dass die meisten Jugendlichen gar nicht richtig aufgeklärt sind? Und dass selbst lange verheiratete Erwachsene noch „verklemmt" sein können? Einigen treibt bereits der bloße Gedanke an Sex noch die Schamesröte ins Gesicht - und das in einer Gesellschaft, in der sogar für Autos, Margarine oder Fruchtsaft mit impliziten Beischlafversprechen geworben wird. Die so genannte „sexuelle Revolution" hat nicht etwa zur Befreiung, sondern zu einem erhöhten Erwartungsdruck und sogar zu einer stärkeren Tabuisierung geführt. Was seinerzeit als natürliche Verhütungsmethode vor ungewollter Schwangerschaft geschützt haben mag, wird somit zum missverstandenen Instrument der Unterdrückung. Dabei sind Erotik und Sexualität für alle Menschen so lebenswichtig wie Essen und Atmen.
Mit tiefenpsychologischer Gründlichkeit, anschaulichen Praxisbeispielen, aber auch mit einem ironischen Augenzwinkern widmet sich der Diplom-Pädagoge Andreas Winter im vierten Band "Liebe, Sex und Partnerschaft" der Ratgeber-Reihe „Der Psychocoach" den gängigen Vorurteilen über Sex und erläutert die wichtige Rolle der Biologie. Entscheidender jedoch als die Hormone sind seiner Ansicht nach die Erziehung und das Verhältnis zu den Eltern, denn hier sorgt die jeweilige „Yin- bzw. Yang-Verpolung" dafür, ob wir in unseren Beziehungen die Konflikte mit Vater und Mutter austragen oder eine „männliche" bzw. „weibliche" Rolle spielen. Selbst Homosexualität oder Sadomasochismus seien nicht genetisch determiniert, sondern Ausdruck einer bestimmten sozialen Identität - ebenso wie Sexprobleme meist nicht mit Medikamenten zu behandeln sind, sondern ihre Ursache in einem Überforderungsgefühl haben. Daher hat Sex eine ganze Menge mit Freiheit und Selbstverwirklichung zu tun. Eine erfüllte Sexualität mit einem gleichberechtigten Partner ist nur möglich durch Offenheit für den Anderen und die Annahme der eigenen Persönlichkeit.
In Winters neuem Ratgeber geht es nicht etwa um Tipps und Tricks zur Steigerung des Lustgewinns, sondern um „Aufklärung" mit Tiefgang. Wie bereits in den drei bisher erschienenen Bänden der Psychocoach-Reihe wendet sich Winter mit seiner Methode den hinter der Oberfläche verborgenen Aspekten unseres Verhaltens und unserer Gesundheit zu. Dabei sorgt er mit seinen provokanten Thesen und neuen Definitionen für Sucht, Krankheit, Angst und Liebe nicht nur in der Fachwelt für Furore. Seit über 20 Jahren arbeitet er erfolgreich als psychologischer Berater in seiner Dortmunder Praxis. Mit Hilfe anerkannter Techniken aus der tiefenpsychologischen Analyse, der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und dem Arbeiten mit bildhaftem Vorstellungsvermögen konnte er bereits zahlreiche Menschen von seinen therapeutischen Erkenntnissen profitieren lassen. Passend zum Valentinstag erscheint nun das neue Buch am 14. Februar 2008 im Mankau Verlag.
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