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1.111 Handygeschichten aus 15 Jahren auf www.meinehandygeschichte.de

Vor 15 Jahren nahm Vodafone (damals Mannesmann) als erster Mobilfunknetzbetreiber sein GSM-Netz in den kommerziellen Betrieb und startete damit das mobile Zeitalter.Seit dem 30. Juni 2007 haben 1.111 Teilnehmer ihre persön­lichen Handygeschichten aus 15 Jahren für www.meinehandygeschichte.de aufgeschrie­ben. Alle Geschichten, die noch bis zum 15. September eingestellt werden, haben die Chance eines von 300 aktuellen Nokia-Handys oder eine von 15 Ballonfahrten zu gewin­nen.

Lesenswerte Geschichten in den beliebtesten Kategorien

Gerne erinnern sich die Autoren der Handygeschichten an ihr „erstes Handy“ und lieferten dafür über 250 spannende Anekdoten. Als „Retter in der Not“ und „Freund und Helfer“ be­währt sich das Handy in über 210 Geschichten. In 159 Fällen berichten Handybesitzer und -besitzerinnen darüber, wie sie mit dem Handy als Liebesboten ihr Herz an einen anderen Menschen verloren haben. In 260 Erlebnissen schildern die Autoren in der Kategorie „Sonstiges“, was Menschen mit Handys noch so alles so passieren kann.

Hier einige kurze Beispiele aus den beliebtesten Kategorien:

„Mein erstes Handy war ein allseits so beliebter Knochen, darf natürlich in keiner Samm­lung fehlen. Motorola 3200 international. Baujahr 1994, ein 578 Gramm Jackentaschen­beuler. Mit diesem Knochen fiel man wirklich auf, jeder, der sah wie man damit telefonierte, dachte gleich: "Der ist wichtig." Später habe ich das Handy einem Freund geschenkt und der es heute noch besitzt und es funktioniert immer noch! Damit konnte man wirklich alles damit machen, auch Nägel in die Betonwand hämmern.“

„Ich liebe mein Handy. Immer dabei und strahlend dazu, sagt es mir immer die Uhrzeit im Nu. Zudem, na klar, ob der Liebste gleich kommt, mich wegbringt vom grausigen Bibliothe­kensumpf. Da brummt es, leuchtet, meldet geschwind, es ist der Liebste, nun schnell, mein Kind. Pack die Sachen, den Block, das Buch, schnell das Notebook und das Handy im Tuch. Schon gesehen, das vertraute Gesicht, da hinter der Glasscheibe es steht und blickt. Das Handy rutscht, es wackelt und, nein, fällt auf den harten Stein.“

„Vor einigen Monaten fuhr ich nachts mit meinem Auto durch das ländliche Ostholstein. In einem Waldgebiet sah ich ca. 30 m abseits der Straße ein rotes Licht, ich stoppte meinen Wagen, stieg aus und entdeckte ein Auto im Buschwerk. In dem Wagen befand sich der verletzte Fahrer mit meinem Handy konnte ich zum Glück schnell Hilfe anfordern.“

„Mein Bruder hatte ein sehr altes Handy. Wenn er bei mir zu Besuch war, spielte er nei­disch mit meinem schicken Handy herum. Nebenbei blinzelte er zu seiner Frau: "Schau mal Liebling, was das Handy alles kann... und es ist so schön klein. So ein tolles Handy hätte ich auch gern." Seine Frau lächelte zurück und meinte nur, dass er kein neues Handy brauche, solange sein altes noch funktioniert.

Wochen später präsentierte mir mein Bruder ganz stolz seine neue Errungenschaft. Wow, nicht schlecht, dachte ich, was für ein tolles Handy! Hat er seine Frau doch überreden kön­nen. Er erzählte, dass sein altes Handy den 60-Grad-Waschgang in der Waschmaschine nicht überlebt hat. Ich weiß bis heute nicht, ob dies wirklich ein Versehen war.“

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