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Happy Birthday Handy: vor 15 Jahren wurde das erste Mal mobil telefoniert - im Vodafone-Netz!

In vier Wochen ist es soweit. Unglaublich aber wahr: Deutschland telefoniert seit 15 Jahren mobil. Am 30. Juni 1992 wurde das erste, kommerzielle Telefonat mit dem Handy geführt – und zwar im Vodafone-Netz (da­mals noch D2-Netz).Seitdem hat der Mobilfunk eine rasante Erfolgsgeschichte zu­rückgelegt. Heute telefonieren in Deutschland statistisch betrachtet über 80 Millio­nen Bundesbürger mit ihrem Mobiltelefon, über 30 Millionen davon sind Vodafone-Kunden. Vor 15 Jahren waren die Handys nicht nur groß, klobig und schwer, son­dern ermöglichten ausschließlich das Telefonieren. Heute hingegen sind viele Han­dys wahre „Allround-Künstler“: Musik hören, TV-Programme anschauen, ins Inter­net gehen, E-Mails lesen und beantworten ist kein Problem. Die Mobiltelefone sind zudem oft auch noch kleine und sehr handliche Designwunder und … telefonieren kann man auch noch mit ihnen.

Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland: „Wir schauen auf 15 erfolgreiche Mobilfunkjahre zurück. Vodafone hat dabei wichtige Akzente gesetzt und sich als Innovationsführer behauptet. 1992 wurde im Vodafone-Netz das erste kommerzielle Handytelefonat geführt. In 2004 haben wir als erster Netzbetreiber UMTS mit MobileTV und Videotelefonie angeboten. Ab jetzt werden Mobilfunk- und Festnetzprodukte immer weiter zusammenwachsen und Vodafone wird seinen Kunden ein umfassendes Telekommunikationsangebot bieten, das keine Wünsche offen lässt.“

Die große Vision zum Netzstart bestand darin, mobiles Telefonieren für breite Bevölke­rungsmassen erschwinglich zu machen. Fünfzehn Jahre später gehört der Mobilfunk zum Alltag der Deutschen. Ein Handy mit Vertrag kann heute schon für einen Euro erstanden werden und ist für die meisten Bundesbürger so selbstverständlich geworden wie der Fernseher oder der Computer zu Hause. In vielen Haushalten ersetzt das Handy bereits das ehemalige Festnetz-Telefon.

Nachdem Vodafone – damals noch Mannesmann D2 - im Dezember 1989 eine der be­gehrten Mobilfunklizenzen erhalten hatte, wurde tatkräftig am Aufbau des Mobilfunknetzes gearbeitet. Knapp drei Jahre dauerten die vorbereitenden Arbeiten, bis am 30. Juni 1992 der kommerzielle Netzbetrieb starten konnte. Die ersten Kunden telefonierten noch über Festeinbauten oder schwergewichtige tragbare Telefone. Kurz darauf kamen die ersten Handys auf den Markt, die immer noch rund 400 Gramm schwer waren und deren Akku im Stand-by-Betrieb höchstens 20 Stunden hielt. Doch es gab Lieferschwierigkeiten bei den Handys. Aus diesem Grund wurde auch das Standardkürzel "GSM" (Global System for Mobile Telecommunications) umgewandelt in das Stoßgebet "God Send Mobiles!"

Bereits 1995 hatte Vodafone eine Million Kunden. In den 90er Jahren beflügelte die Einfüh­rung des SMS-Dienstes (1995) und die Einführung von Prepaid-Karten (1997) den Erfolg. Das Versenden von SMS hat sich nahezu zum Volkssport entwickelt – und dank des Pre­paid-Produkts, das bei Vodafone CallYa heißt, hatte Vodafone 1998 erstmals über fünf Mil­lionen Kunden. Im März 2007, also etwa neun Jahre später, hat Vodafone bereits mehr als 30 Millionen Kunden.

Vodafone ersteigerte im Jahr 2000 eine der in Deutschland angebotenen UMTS-Lizenzen. Im Februar 2004 nahm Vodafone als erster Netzbetreiber das UMTS-Netz kommerziell in Betrieb. Diese Technologie ermöglicht es unter anderem auf dem Handy TV zu schauen, ins Internet zu gehen und Musik herunter zu laden. Mittlerweile wird das Mobilfunknetz nicht nur von „Handys“ genutzt; vielmehr loggen sich Internetnutzer mit ihrem Notebook unabhängig von Ort und Zeit über das Mobilfunknetz ins Internet ein. Ein weiterer Ent­wicklungsschritt wurde mit der Einführung von HSDPA im Jahr 2006 gemacht. Heute kann man im Mobilfunknetz ebenso schnell surfen wie mit schnellen Internetverbindungen über DSL-Telefonkabel, nämlich mit bis zu 3,6 Mbit/s, an einigen Hotspots auch mit 7,2 Mbit/s.

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