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Öffentliche Telefone in der T-City Friedrichshafen jetzt auch für Gehörlose geeignet

"Sehen statt hören" heißt ein Projekt zur Gehörlosentelefonie an öffentlichen Bildtelefonen, das die Deutsche Telekom heute auch in der T-City Friedrichshafen startet. Den neuen Service für gehörlose und hörgeschädigte Bürgerinnen und Bürger präsentiert das Telekommunikationsunternehmen gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e. V..

Im Rahmen des Projekts hat die Deutsche Telekom zehn öffentliche Multimedia-Telefone mit einem Zugang zu dem Gebärdendolmetscherdienst TeSS ausgestattet. TeSS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e. V. und der Deutschen Telekom. Gemeinsam betreiben sie seit Juni 2007 dolmetschergestützte Text- und Video-Relay-Dienste inDeutschland (www.tess-relay-dienste.de). Ein Pilotprojekt zur Gehörlosentelefonie an öffentlichen Telefonen startete erstmals im Juni 2008 in Dresden.

Die zehn Multimedia-Stationen in der T-City Friedrichshafen verfügen übereinen integrierten Bildschirm sowie eine spezielle Kamera. Durch Drückender Taste "Relay-Dienste" baut der Hörgeschädigte eine Videobild-Verbindung zu einem der 50 Gebärdendolmetscher von TeSS auf. In Zeichensprache nennt er ihm die Nummer des normal hörenden Telefonkunden, den er erreichen möchte. Der Dolmetscher wählt die entsprechende Nummer und übersetzt das Gespräch simultan in beide Richtungen - Gebärdensprache und Lautsprache. Der Kontrollmonitor zeigt dem Nutzer darüber hinaus während des gesamten Gesprächs sich selbst sowie den TeSS-Dolmetscher.

"Mit diesem richtungsweisenden Pilotprojekt testen wir die Technik sowiedie Nutzungsbedingungen der Relay-Dienste für gehörlose Menschen im öffentlichen Raum", sagt Volker Nussbaumer, Leiter des Zentrums Mehrwertdienste der Deutschen Telekom.

In Deutschland leben mehr als 14 Millionen Menschen mit unterschiedlich ausgeprägten Hörschädigungen. Viele von ihnen stoßen in unserer Kommunikationsgesellschaft auf schwer zu überwindende Barrieren. Telefonieren war den gehörlosen, ertaubten und stark hörgeschädigten Menschen bis vor kurzem nicht möglich. "Mit diesem Projekt bauen wir eine große Kommunikationsbarriere für diese Bürgerinnen und Bürger in Friedrichshafen ab, denn dadurch können sie barrierefrei von öffentlichen Multimedia-Stationen telefonieren", erklärt Ferdinand Tempel, Leiter der T-City Repräsentanz der%

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