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Ein T-Mobile-Vertragskunde beispielsweise zahlt in China mit seiner deutschen SIM-Karte für abgehende Gespräche 2,99 Euro pro Minute und für eingehende Telefonate einen Minutenpreis von 1,79 Euro. Um die teuren Roaminggebühren zu umgehen, sollten sich Handynutzer eine chinesische Prepaidkarte zulegen. Ein Telefonat nach Deutschland kostet hier rund einen Euro pro Minute. Durch die Nutzung spezieller Vor-Vorwahlen, ähnlich dem deutschen Call-by-Call-Verfahren im Festnetz, sind Minutenpreise von 30 bis 40 Cent möglich. Eingehende Gespräche kosten zwischen 6 und 9 Cent pro Minute. "Der Erwerb einer chinesischen Prepaidkarte ist für deutsche Besucher mit Englischkenntnissen problemlos möglich. Ratsam ist der Kauf einer Karte des Marktführers China Mobile, weil diese in vielen Shops erhältlich ist", so Müller. Zusätzlich ist bei diesem Anbieter auch in ländlicheren Gegenden eine gute Netzabdeckung gegeben. Der Kartenkauf vor Ort sowie eine ausreichende Guthabenaufladung sollte gleich am Flughafen erfolgen. Alternativ können Interessenten auch bereits vor der Reise eine Karte im Internet kaufen.
Martin Müller rät abschließend: "China-Reisende sollten ihr Handy auf Grund der hohen Kosten nur in Ausnahmefällen mit einer deutschen SIM-Karte nutzen. Chinesische Prepaidkarten bieten günstigere Gesprächspreise und auch für die mobile Datennutzung gibt es spezielle Angebote." Dauerhaft vom Handy aufs Festnetz umzusteigen, ist wegen der zum Teil schlecht ausgebauten Infrastruktur nicht empfehlenswert.
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