Neben der traditionellen Postkarte nutzen inzwischen viele Urlauber
das Handy, um Grüße nach Hause zu senden. Für Reisegruppen oder
Personen im gleichen Urlaubsland bietet sich das Mobiltelefon auch
für Verabredungen am Urlaubsort an. Geht die Reise ins Ausland,
sollten Verbraucher jedoch beachten, dass dort höhere Preise anfallen
und auch aus Deutschland bekannte Vergünstigungen nicht gelten. "Während
Verbraucher in Deutschland häufig von günstigeren Preisen für netz-
oder anbieterinterne Gespräche profitieren, gelten diese Konditionen
im Ausland nicht. Sobald der Handy-Nutzer im ausländischen Netz
eingebucht ist, wird der teurere Roaming-Tarif berechnet", sagt
Martin Müller vom Onlinemagazin
www.teltarif.de. Auch wenn sich die
Gesprächspartner im gleichen Land oder gar im gleichen Netz befinden,
wird beiden Teilnehmern ein internationales Telefonat berechnet. Der
Anrufer zahlt ein Auslandsgespräch nach Deutschland und der Angerufene
das eingehende Telefonat im Ausland. Eine Verabredung zum Eis kostet
beispielsweise in der Türkei, also außerhalb der EU, pro Minute insgesamt
bis zu 2,64 Euro. Im EU-Ausland liegt dieser Preis dank des seit Sommer
2007 gültigen EU-Tarifs bei maximal 86 Cent.
Für alle, die das Handy trotzdem nutzen möchten, hat Martin Müller
folgenden Tipp: "Für eine kurze Absprache oder auch einen Handy-Gruß
aus dem Ausland nach Hause lohnt sich häufig der Versand einer SMS.
Kurzmitteilungen kosten in vielen Ländern oft nur 39 Cent. Das ist
zwar mehr als in Deutschland, im Verhältnis zu den Kosten für eine
Gesprächsminute aber meistens günstiger." Außerdem fallen, im
Gegensatz zu einem Telefonat, für den Empfang einer SMS im Ausland
keine Kosten an.
Weitere Hinweise zum Telefonieren im Ausland sind auf den
teltarif.de-Ratgeberseiten unter www.teltarif.de/roaming zu finden.
Grafiken zur Visualisierung, unter anderem zu netzinternen Gesprächen
im Ausland, finden sich unter www.teltarif.de/infografiken.