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So bieten sich für Normal- und Vieltelefonierer, die hauptsächlich netzunabhängige Gespräche führen, Tarife an, die einen möglichst geringen Minutenpreis in alle Netze haben. Das lohnt sich, selbst wenn eine geringe monatliche Grundgebühr anfällt. Aktuell ist der Tarif crash 5 von debitel hier ein gutes Angebot, das allerdings nicht im Laden, sondern nur im Internet erhältlich ist und auch nur dort verwaltet werden kann. Für eine andere Gruppe sind hingegen Tarife geeignet, die einen gesonderten Community-Tarif haben. Dieser ermöglicht günstige Gespräche zwischen den Kunden des gleichen Anbieters. "Vor allem Familien, deren Mitglieder alle mit der SIM-Karte eines Anbieters wie ALDI, penny oder Blau ausgestattet sind und hauptsächlich untereinander telefonieren, können profitieren", empfiehlt Winter. Die höheren Kosten für Telefonate zu Anschlüssen anderer Mobilfunkanbieter fallen aber sofort dann ins Gewicht, wenn sich hier das Gesprächsaufkommen erhöht.
Wenigtelefonierer, also jene Personengruppe, die das Handy nur sporadisch, maximal 50 Minuten pro Monat nutzt, sollten sich vor allem von Angeboten distanzieren, die zwar einen relativ niedrigen Minutenpreis in alle Netze anbieten, hierfür aber einen monatlichen Mindestumsatz und eine 24-monatige Vertragslaufzeit verlangen. Gemeint sind Angebote wie Zehnsation Classic von E-Plus oder der neue Mobilfunktarif SVEN-spezial. Wenigtelefonierer sollten die Angebote eines Prepaid-Discounters nutzen. "Vorteile bieten die Prepaid-Discounter vor allem, weil hier ein vorab eingezahltes Guthaben abtelefoniert wird und man flexibel ohne Rücksicht auf lange Vertragslaufzeiten auf Marktveränderungen reagieren kann. Solche Angebote gibt es mittlerweile in jedem Mobilfunknetz, z. B. von congstar, Bildmobil, simyo, Blau oder Fonic", so das abschließende Fazit von Marie-Anne Winter.
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