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Ungewolltes Roaming im deutschen Grenzgebiet kann teuer werden

Viele Urlauber, die ihren diesjährigen Sommerurlaub in Deutschland verbringen, sind von der aktuellen Roamingdiskussion nicht betroffen.Trotzdem sollten sie sich mit der Thematik befassen, warnt Markus Weidner vom Onlinemagazin www.teltarif.de: "Urlauber, die beispielsweise im Schwarzwald, am Bodensee oder im Bayerischen Wald Urlaub machen, befinden sich in der Nähe von mehreren Ländern. Hier besteht die Gefahr, dass sich das Handy in ein Mobilfunknetz aus dem jeweiligen Nachbarland einbucht und dann wird es teuer."
Funkwellen kennen keine Grenzen. Selbst wenn man sich noch weit von der Grenze entfernt befindet, kann sich das Mobiltelefon in das stärkere ausländische Netz einwählen. "Vor jedem Gespräch sollte daher noch einmal auf dem Handy-Display überprüft werden, ob das Gerät beim Heimatanbieter eingebucht ist", so Weidner. Denn nicht das Land in dem sich der Telefonierende befindet, ist ausschlaggebend für den abgerechneten Tarif, sondern das verwendete Netz. Abhilfe schafft hier die manuelle Netzwahl. Über das Menü des Telefons kann das deutsche Handynetz fest voreingestellt werden. Auch nach einem Netzverlust wählt sich das Gerät nicht bei einem ausländischen Netzbetreiber ein.
Was für die einen zur Kostenfalle werden kann, stellt sich für andere als Vorteil heraus. So können Urlauber, die ihren Urlaub zwar im Ausland aber im Grenzgebiet zu Deutschland verbringen, sich eventuell auch dort per manueller Netzwahl in ihr deutsches Handynetz einbuchen. So fallen für sie keine Roaminggebühren an. "Ein Wechsel des Handynetzes ist auch dann möglich, wenn bereits vorher eine Einbuchung ins ausländische Netz stattgefunden hat", sagt Markus Weidner.

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