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Secure Computing: Monatlicher Spam-Report für Oktober 2008

Die Spammer nahmen es voraus - jetzt ist es offiziell: Barack Obama hat die US-Präsidentenwahl gewonnen. Im Oktober 2008 hatten die Spammer den US-Wahlkampf weiter im Visier und ihre Wahl für Barack Obama entschieden, so der aktuelle Spam Report von Secure Computing. Ab Mitte Oktober öffnete sich die Schere zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten deutlich. In der letzten Oktoberwoche verzeichnete der auf Barack Obama bezogene Spam erneut eine Zunahme und erreichte einen Anteil von fast 70 Prozent. Damit folgten die Spammer dem Trend unter den US-Wählern und überzeichnen das Stimmungsbild sogar.

Ab Mitte Oktober verzeichnete Secure Computing außerdem einen starken Anstieg von Spam, der in Zusammenhang mit der internationalen Bankenkrise stand. So kursierte zum Beispiel eine täuschend echte Phishing-E-Mail, die behauptete, die Citibank sei Merger-Partner der US-amerikanischen Großbank Wachovia. Auch fingierte Benachrichtigungen zu Microsoft Security Updates waren im Oktober unterwegs. Ganz im Schreibstil von Microsoft verfasst, wurden User dazu aufgefordert, zunächst die beigefügte Datei auszuführen und dann die darin beschriebenen Schritte peinlichst genau zu befolgen.

Spam-Trends im Oktober 2008

- Barack Obama Gewinner bei den Spammern

Beim politischen Spam machte der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, endgültig das Rennen im Vergleich zu seinem Konkurrenten John McCain. Typische Themen waren: „Obama shows McCain what a real debate should be", „Obama´s private video", „Obama´s biggest mistake yet" oder „McCain belittles Obama´s abilities". McCains Name wurde hingegen häufiger im Zusammenhang mit Medikamenten missbraucht. Die Links zeigten meist auf die Website einer kanadischen Apotheke.

- Starke Zunahme von Spam zur Finanzkrise

- Fingierte Anfragen zu Microsoft Updates.

Aktuelle Zahlen - Spitzenreiter

- Malware

Spitzenreiter im Oktober war die Malware „W32/Trojan3.CX" mit einem Anteil von 24,62 Prozent am gesamten Malware-Aufkommen. Ebenfalls stark vertreten war „W32/Malware!OC-based" mit knapp über 20 Prozent.

- Top Level Domains von Spam

Im Oktober stammten die meisten Junk-E-Mails von .com-Adressen. Ihr Anteil nahm jedoch im Vergleich zum Vormonat deutlich ab: von 60,6 Prozent im September auf 51,70 Prozent im Oktober. Adressen mit der Endung .cn verzeichneten hingegen einen Anstieg und landeten mit 19,1 Prozent abermals auf Platz zwei (Vormonat: 16,2 Prozent). Auch .info legte zu und behauptete mit einem Anteil von 8,7 Prozent den dritten Platz (Vormonat: 5,6 Prozent). Während .de-Adressen im Oktober nicht mehr vertreten waren, wuchs der Anteil an .eu-Adressen auf 0,3 Prozent an.

Der vollständige Spam Report für Oktober steht zum Download unter

www.securecomputing.com/pdf/MAIL-Monthly-Rep-Nov08.pdf

Über Secure Computing GmbH:

Secure Computing (NASDAQ:SCUR), ein führender Hersteller von Lösungen für die Sicherheit des Enterprise Gateways, unterstützt die Kunden beim Schutz ihrer geschäftskritischen Web-, E-Mail- und Netzwerk-Assets. Mehr als die Hälfte der Fortune 50 und Fortune 500 Unternehmen zählen zu den 22.000 Kunden in 106 Ländern. Diese können auf ein globales Netzwerk von über 2.000 Partnern zählen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, und Vertriebsniederlassungen in der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.securecomputing.com.

This press release may contain forward-looking statements which are made pursuant to the safe harbor provisions of the Private Securities Litigation Reform Act of 1995. Investors are cautioned that these forward-looking statements involve risks and uncertainties that could cause actual results to differ materially from current expectations. For example, there can be no assurance that demand for the company's products will continue at current or greater levels, or that the company will continue to grow revenues, or be profitable, or that the company will be able to motivate and retain key employees, staff current and future projects in a cost-effective manner, or effectively control its marketing, research, development and administrative costs. There are also risks that the company's pursuit of providing network security technology might not be successful, or that if successful, it will not materially enhance the company's financial performance; that changes in customer requirements and other general economic and political uncertainties and weaknesses in geographic regions of the world could impact the company's relationship with its customers, partners and alliances; and that delays in product development, competitive pressures or technical difficulties could impact timely delivery of next-generation products; and other risks and uncertainties that are described from time to time in our periodic reports filed with the Securities and Exchange Commission. The company specifically disclaims any responsibility for updating these forward-looking statements.

Meldung von: Secure Computing GmbH

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