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Finale Version von Microsoft Hyper-V ab sofort erhältlich

Die finale Version von Microsoft Hyper-V, der Hypervisor-basierten Virtualisierungssoftware für Windows Server 2008, steht Kunden und Partnern ab sofort zur Verfügung. Sie lässt sich unter www.microsoft.com/Hyper-V herunterladen. Kunden, die bereits Windows Server 2008 installiert haben, erhalten Hyper-V ab 8. Juli 2008 per Windows Update. Mit der Virtualisierungstechnologie können Unternehmen laufende Kosten reduzieren, den Energieverbrauch senken und die IT-Verwaltung vereinfachen. Gleichzeitig erhöhen sie die Flexibilität ihrer Infrastruktur zur Anpassung an neue Geschäftsbedingungen und strategische Ziele. In der nun abgeschlossenen Testphase wurden insgesamt fast 1,5 Millionen Kopien der Beta-Versionen von Hyper-V verbreitet.

Hyper-V bietet Kunden eine zuverlässige, skalierbare Virtualisierungsplattform, die sich in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren lässt. Damit können Kunden daten- und rechenintensive Arbeitsprozesse konsolidieren. Die Produktfamilie System Center unterstützt sie dabei mit integrierten Werkzeugen zur Verwaltung physikalischer und virtueller Ressourcen. Damit können Unternehmen dynamischere Datenbanken erzeugen.

Hyper-V im Einsatz

Zu den Unternehmen, die Hyper-V bereits in der Praxis verwenden, zählt unter anderem Microsoft selbst. Die Technologie kommt bei den Internet-Angeboten MSDN, TechNet und Microsoft.com zum Einsatz. MSDN verzeichnet täglich mehr als 3 Millionen Page Views, TechNet über 1 Million und Microsoft.com mehr als 38 Millionen. Die hohe Skalierbarkeit von Hyper-V zur Bewältigung dieses Traffics ergibt sich aus der Unterstützung für multiple Prozessoren und erhöhten Speichergrenzen innerhalb der virtuellen Maschinen. Damit können Unternehmen ihre Virtualisierungsumgebung für die Unterstützung einer großen Anzahl virtueller Maschinen innerhalb eines Host-Systems anpassen. Zudem ist es möglich, die Hochverfügbarkeit schnell über verschiedene Hosts zu migrieren.

Evaluierung der vorhandenen Server

Kunden und Partner können im Vorfeld ermitteln, ob sich ihre Server für die Virtualisierung mit Hyper-V eignen. Dazu steht das Microsoft Assessment and Planning (MAP) Toolkit 3.1 Beta zur Verfügung. Es dient auch zur besseren Planung und Bereitstellung der Virtualisierungstechnologie. Die finale Version von MAP 3.1 wird voraussichtlich im Juli kostenlos unter www.microsoft.com/MAP erhältlich sein.

Partnerlösungen

Mehr als 130 ISVs (Independent Software Vendor) haben bereits etwa 150 Anwendungen für Windows Server 2008 zertifizieren lassen. Symantec, Diskeeper und IBM DB2 sind die ersten drei Partner, die das neue Hyper-V-Kennzeichen erhalten haben. Es zeigt, dass die Anwendung in unabhängigen Tests Hyper-V-Funktionen ausnutzt und geschäftskritische Anforderungen in einer virtuellen Umgebung erfüllt.

Hardware-Hersteller wie Dell, Fujitsu Siemens Computers, Hitachi, HP, IBM, NEC und Unisys werden die finale Version von Hyper-V in ihre Angebote integrieren. Schon jetzt sind 84 verschiedene Hardware-Systeme für Windows Server 2008 und Hyper-V zertifiziert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.windowsservercatalog.com.

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