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Microsoft liefert Plattform zur Optimierung der Branch-Office-Infrastruktur von Auto-Werkstätten

Auf Basis von Windows Server 2003 und Virtual Server 2005 hat Microsoft Consulting Services im Auftrag eines weltweit tätigen Automobilherstellers eine Retail-Server-Plattform entwickelt. Diese Lösung erlaubt es, in einer typischen Branch-Office-Infrastruktur - also einer Organisation mit mehreren entfernt voneinander liegenden Niederlassungen - neue Anwendungen und Dienste auszurollen. Dabei werden ein hoher Standardisierungsgrad, minimale Betriebsaufwände und entsprechende Systemsicherheit gewährleistet. Dies sind Anforderungen, die in der traditionell eher unabhängig agierenden Vertragshändler- und Franchise-Umgebung zu den großen Herausforderungen zählen. Kunden und Mitarbeiter des Händlers profitieren somit von optimierten Beratungsabläufen, geringeren Wartezeiten und gesteigerter Beratungsqualität.

Die Plattform zeichnet sich durch automatische Installationsroutinen für Betriebssystem, Virtualisierungsschicht, Management-Infrastruktur und den initialen Satz an Business-Anwendungen aus. Dazu zählen die elektronische Dokumentation der Fahrzeuge und der Werkstattprozesse, Reparaturanleitungen, elektronischer Teilekatalog und Fahrzeugdiagnose. Zusätzlich bietet sie automatische, zentral gesteuerte Konfigurationswerkzeuge und Softwareversorgung. Automatisiertes Monitoring und eine vereinfachte, der Umgebung in einer Automobil-Werkstatt angepasste Managementoberfläche reduzieren die betrieblichen Aufwände in der Werkstatt deutlich. Durch den Einsatz von Virtualisierungstechnologie lässt sich die entsprechende Mehrprozessor-Hardware flexibel ausnutzen. Sie gewährleistet auch hohe Ausfallsicherheit und reduziert gleichzeitig die Testaufwände für die gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Anwendungen. Mit Hilfe von Microsoft Forefront Intelligent Application Gateway 2007 wurde eine Remote-Access-Lösung implementiert, die in den heterogenen Netzwerkstrukturen der Werkstätten Zugang für den 3rd Level Support ermöglicht und dabei die hohen Datenschutzanforderungen der Händler berücksichtigt.

Im Rahmen des Rollouts einer neuen Hardware- und Anwendungs-Infrastruktur mit Namen Integrated Service Infrastructure Server (ISIS) für ihre weltweit mehr als 3.500 Service-Betriebe setzt die BMW Group auf die Microsoft Server-Plattform. Auf deren Basis sollen weltweit einheitliche Premium After-Sales-Services angeboten werden. Dieser Rollout wurde im ersten Quartal 2008 abgeschlossen.

Eine Aktualisierung auf 64-bit Windows Server 2008 mit Microsofts neuer Virtualisierungstechnologie Hyper-V ist bereits in Planung, um die Leistungsfähigkeit der Hardware noch besser auszunutzen. Im Zuge dieser Migration plant BMW, auch SQL Server und BizTalk Server auszurollen. SQL Server 2005 dient dazu, die Plattform homogener zu gestalten. Der Einsatz von BizTalk Server 2006 stellt einen signifikanten Schritt in Richtung eines einheitlichen, modularen Frontends dar, inklusive Optimierung von Prozessen und Integration verschiedener Backends. Die Lösung ermöglicht produktivere und effizientere Arbeitsprozesse, die Einführung neuer Dienste, bessere Ausnutzung der Hardware sowie individuellen Kundenservice zu geringen Kosten. BMW-Kunden und -Händler profitieren damit von optimalen Beratungsservices, geringen Wartezeiten und individuellen Angeboten.

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