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Der Begriff der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet Verfahren, bei denen eine Energieanlage aus den zugeführten Energien gleichzeitig mehrere Zielenergien erzeugt. Durch die gekoppelte Erzeugung, Wandlung oder Umformung dieser Zielenergien unterschiedlicher Wertigkeit lassen sich Primärenergien einsparen und Emissionen und Anlagenkosten reduzieren. Dies setzt voraus, dass die erzeugten Zielenergien auch tatsächlich genutzt werden. Schlüsse auf die Effizienz der gekoppelten Erzeugung oder Umwandlung lassen sich nur ziehen, wenn man die Erzeuger- und Abnehmersituation gleichzeitig beachtet. Deshalb behandelt die Richtlinie VDI 4608 Blatt 2 sowohl zeitpunkt- als auch zeitraumbezogene Allokationen von Brennstoffen, Kosten und Emissionen.
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