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Verschiedene Lackschichten im Siebdruckverfahren
Für die neue Technik wird die Basiskarte zunächst matt laminiert und im Anschluss Glanzlack aufgebracht. Hierfür werden keine eigenen Pressbleche benötigt. Es kommen Standardplatten zum Einsatz, was die Fixkosten deutlich senkt. Nachträglich wird auf die fertige Oberfläche Siebdruckeffektlack aufgedruckt. Dies geht - im Gegensatz zum alten Verfahren - nicht nur transparent, sondern komplett farbig.
Durch diese verschiedene Lackschichten, die im Siebdruckverfahren aufgebracht werden, kommt der Effekt der Shadowcards zustande. Und da durch das neue Verfahren die kostenintensive Produktion verschiedener Laminierplatten entfällt, wird die Realisierung der Shadowcard auch im Bereich kleinerer und mittlerer Auflagen attraktiv: Die Produktionskosten liegen rund 75 Prozent niedriger als bisher.
Passgenaues Arbeiten notwendig
Die Shadowcard bietet Kunden besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings ist die korrekte Anlage der Druckdaten sehr komplex. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld - also vor der eigentlichen Kreation der Karte - mit den Experten von Manhillen zu besprechen, wie man das gewünschte Ergebnis am besten erzielen kann. Die weiteren Herausforderungen bei der Produktion liegen dann beim Plastikkartenspezialisten: Denn auf den rund 8,6 x 5,4 cm kleinen Plastikkarten muss extrem passgenau gearbeitet werden.
Die bisherige Produktionstechnik
Bereits 2004 hatte die Manhillen Drucktechnik GmbH ein innovatives Produktionsverfahren entwickelt, mit dem Elemente einer Kartenseite durch Matt-Glänzend-Laminierung verschiedenartig dargestellt werden können. Das Rutesheimer Unternehmen war damals der einzige Kartenhersteller, der bestimmte Bereiche einer Karte auf diese Weise veredeln konnte. Um den Matt-Glänzend-Effekt zu erreichen, ist allerdings eine aufwändige und deshalb kostenintensive Produktion verschiedener Laminierplatten für die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen notwendig. "Für die Produktion der EU-Führerscheine wird diese alte Technik beispielsweise eingesetzt. Für Herausgeber von Kundenkarten sind die Kosten vor allem bei kleineren und mittleren Auflagen aber einfach zu hoch", bringt es Frank Manhillen auf den Punkt. Das bisherige, sehr kostenintensive Laminierverfahren für Shadowcards wird deshalb nun durch die neue, kostengünstige Produktionsart ersetzt.
Hintergrundinformationen Manhillen Drucktechnik GmbH
Die Manhillen Drucktechnik GmbH mit Sitz in Rutesheim wurde 1980 gegründet und zählt zu den führenden Spezialanbietern im Bereich der Kartenproduktion. Bundesweit und branchenübergreifend bietet das Familienunternehmen mit 22 Mitarbeitern ein Full-Service-Angebot rund um Gestaltung, Produktion und Versand der hochwertigen Plastikkarten.
Mehr Informationen zum Unternehmen sowie seinen Produkten und Dienstleistungen finden Sie im Internet unter www.manhillencards.de.
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