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Source Code fuer QNX Neutrino Secure Partitioning jetzt verfuegbar

QNX Software Systems hat den Source Code für QNX Neutrino Adaptive Partitioning veröffentlicht. Die QNX Technologie steigert die Systemsicherheit, vereinfacht die Softwareintegration und macht das Partitionieren von Zeit und Speicher auch für Multicore-Systeme möglich. Mit QNX Neutrino Adaptive Partitioning können Entwickler für ihre Applikationen sichere Compartments mit einem garantierten Budget an Speicherplatz und CPU-Zeit definieren. Echtzeitanforderungen lassen sich so spielend erfüllen. Kritische Dienste sind unter so gut wie allen Umständen ausführbar - selbst im Fall des Versuchs der böswilligen Übernahme von Systemressourcen anhand von Malware- oder DoS-Attacken. Da QNX Neutrino Adaptive Partitioning einen flexiblen Scheduler hat, sind wechselnde Anforderungen an die Verarbeitungsleistung bestmöglich erfüllbar. Sollten die Applikationen einer Partition ihr Budget an CPU-Zyklen nicht vollständig nutzen, weist der Scheduler ungenutzte Zyklen anderen Partitionen dynamisch zu. Dieser Ansatz ist weit effizienter als traditionelles Partitionieren mit starrem Scheduler: Dort sind freie CPU-Zyklen nicht übertragbar.

"Konventionelle Partitionierungslösungen schützen Applikationen zu Lasten der Performance. QNX Adaptive Partitioning dagegen schützt die Zeitzuteilung bei voller Nutzung der Prozessorkapazität", erklärt Kerry Johnson, Director Product Marketing, QNX Software Systems. "Eine derartige Kombination aus Verfügbarkeit und Performance bietet keine andere Lösung auf dem Markt."

QNX Adaptive Partitioning ist die erste sichere Partitionierungslösung für Memory und CPU auf Multicore-Systemen. Eine Partition kann zum Beispiel mehrere Cores umfassen, so dass die partitionierten Applikationen die volle Leistung der Multicore-Prozessoren zur Verfügung haben. Konventionelle Partitionierung beschränkt sich dagegen auf Ein-Prozessor-Designs. In der Folge müssen Entwickler, die ihre Systeme vor zweifelhaften Applikationen und Übergriffen schützen wollen, jeden Core separat partitionieren und auf jedem Core eine eigene Instanz des Betriebssystems laufen lassen.

QNX Adaptive Partitioning steht nicht nur für hohe Sicherheit, sondern sorgt auch für massive Zeiteinsparungen bei der Integration komplexer Software-Applikationen. In der Systemintegrationsphase treten häufig Probleme auf, wenn um Memory oder CPU-Zyklen konkurrierende Applikationen die Ausführung von Tasks verlangsamen oder verhindern. Die Beseitigung dieses Phänomens kann Entwickler Wochen, wenn nicht Monate kosten. Mit QNX Adaptive Partitioning tritt dieser Fall erst gar nicht ein, da Entwickler überprüfen können, ob jedes Subsystem im Rahmen seines Memory- und/oder CPU-Budgets arbeitet. Probleme lassen sich lange vor der Integrationsphase erkennen, so dass die Kosten für Korrekturen geringer ausfallen.

QNX gibt den Quellcode von QNX Adaptive Partitioning im Zuge seines neuen Hybrid-Software-Modells frei. Mitglieder der QNX Community können den Code auf dem QNX Entwicklerportal Foundry27 herunterladen: www.foundry27.com

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