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Kongress Optische Technologien - VDI: Hightechstrategie ausbauen

Der VDI-Präsident Professor Bruno O. Braun fordert heute zum Kongress „"Rohstoff Licht -– Chancen Made in Germany"“ vor der Regierung, die Hightechstrategie zu forcieren. „"Sie geht in die richtige Richtung, muss aber weiter ausgebaut werden, damit gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen vom Know-how unserer Forschungseinrichtungen profitieren können. Die Verbundforschung bildet hierfür den Rahmen."“ Deutschland habe zwar mit acht Prozent Weltmarktanteil bei den Optischen Technologien eine gute Ausgangsposition, aber andere Länder ziehen nach. „"Die Förderung von Leuchtturmprojekten wie die Allianzen zu organischen Leuchtdioden und zur Photovoltaik müssen wir stärken"“, so Braun. „"Auch dürfen wir den Nachwuchs nicht vernachlässigen, denn in den Optischen Technologien entstehen Arbeitsplätze, besonders für Ingenieure."“ Der Kongress wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit VDI, VDMA, Spectaris und ZVEI am 5. Februar in Berlin veranstaltet.

21 Prozent der Beschäftigten in den Optischen Technologien sind Akademiker, von denen ein erheblicher Anteil als Ingenieur in Forschung und Entwicklung arbeitet. In anderen Industriezweigen sind es unter zehn Prozent. Bis zum Jahr 2015 erwartet die Branche einen Zuwachs von jährlich 3,5 Prozent bei den Beschäftigten. "„Für Ingenieure werden bis zu 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen"“, ist sich Braun sicher. Angesichts der Studierendenzahlen sei es aber fraglich, ob der Bedarf in den Unternehmen gedeckt werden könne. „"Wir müssen schon in den Schulen ansetzen und dem Nachwuchs die vielseitigen Facetten dieser Zukunftstechnologie aufzeigen"“, führt Braun weiter aus. Der VDI unterstützt deswegen die geplante „"Innovationsliga“" des BMBF, mit der systematisch Schulprojekte zu den Optischen Technologien initiiert werden sollen.

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