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Forscher optimieren numerische Software für Hochleistungsrechner mit Microsoft-Betriebssystem

Die Microsoft Deutschland GmbH und das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI arbeiten künftig gemeinsam an der Portierung von Simulationssoftware auf Windows-basierte Cluster von Microsoft. Zudem sollen wesentliche, in der Industrie breit eingesetzte Simulationscodes zum Einsatz auf Windows-Clustern hin getestet und optimiert werden.

Fraunhofer SCAI wird Beispielrechnungen mit Anwendungen aus der Industrie durchführen und Benchmarks erstellen. Die Leistungsfähigkeit wird mit entsprechenden Linux-Implementationen verglichen. Gemeinsam mit den Anbietern der industriellen Simulations-Codes arbeiten SCAI und Microsoft an einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Programme zum Einsatz auf Windows-Hochleistungsrechnern. Die Ergebnisse der Arbeiten wollen die Kooperationspartner Kunden und Projektpartnern auf Messen sowie Workshops vorstellen und die gewonnenen Erfahrungen zur weiteren Verbesserung ihrer Produkte einsetzen.

"Ein erster Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeiten ist die Portierung von am Institut entwickelter Software für den Einsatz auf Windows-basierten Hochleistungsrechnern mit Multi-Core-Prozessoren", sagt Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer SCAI. Hierbei handelt es sich um die Software MpCCI zur Kopplung industrieller Simulationsprogramme sowie die Software SAMG zur hocheffizienten numerischen Lösung großer, dünn besetzter Matrixprobleme.

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