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Internet-Kauf: "Clever sein statt reinfallen!"

Ein letzter Klick und die Bestellung ist abgeschickt. Autsch! Leider hat Miriam (13) das Kleingedruckte übersehen und sich gerade bei einem Web-Shop mit 200 Euro verschuldet. Einkaufen im Internet wird immer beliebter. Laut GfK haben Internethändler in Deutschland bereits 2006 mehr als 15 Milliarden Euro umgesetzt. Tendenz: Steigend. Rund zwei Drittel der Deutschen haben die Vorteile des Internet Shoppings für sich entdeckt und den verlockenden Angeboten können auch Kinder kaum widerstehen. Und mit Musik-Downloads, Klingeltönen und Co. ist das Taschengeldkonto dann mal schnell leergeräumt.

Vor solchen und anderen Gefahren aus dem Internet warnt das Kinder-Portal www.internauten.de, einer Kooperation der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), dem Deutschen Kinderhilfswerk und der Microsoft Deutschland GmbH. Mit immer neuen, spannenden Episoden entführen die Cartoon-Akteure Rio, Nina und Ben Kinder und Jugendliche in die virtuelle Welt des Internet. Dabei wird ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger erklärt, wie typische Fallen vermieden werden können und wie man sich beim Surfen im Web richtig schützt.

"Internauten.de ist eine Initiative, die ich sehr begrüße," sagt Michaela Noll, Abgeordnete und Mitglied in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. "Wer auf die Seite geht, bekommt sehr gute Informationen, verständlich für Kinder, aber genauso gut verständlich auch für Erwachsene, die noch nicht soviel Medienkompetenz haben."

Bei den Internauten dreht sich seit Anfang Dezember natürlich alles um Geschenke. Unter dem Motto "Clever sein statt reinfallen" können Kinder eine spannende Comic-Mission spielen, die ihnen auf spielerische Art und Weise Wissen vermittelt. Dabei wird deutlich, wie man windige Angebote von seriösen Internetseiten unterscheiden kann. Darüber hinaus können die Kinder in einem Themen-Blog Fragen stellen, die dann beantwortet werden. So bekommen sie die nötigen Details erklärt, damit das Einkaufen im Internet nicht zur bösen Überraschung wird, ob zu Weihnachten oder jeder anderen Jahreszeit.

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