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NetApp Studie zeigt Trends und Herausforderungen in Europa

Wie steht es um Storage und Datensicherheit im Mittelstand? Wie sicher oder unsicher sind Unternehmensdaten? Eine in acht europäischen Staaten durchgeführte, repräsentative Studie im Auftrag von NetApp gibt darüber Auskunft. Das Ergebnis: 53 Prozent der deutschen IT-Manager sind für den Ernstfall eines Datenverlusts bestens gewappnet. Lediglich in der Schweiz und in den Niederlanden sieht es in diesem Punkt noch besser aus. 47 Prozent der deutschen IT-Manager arbeiten entweder an der Einführung von Sicherheitstechnologien oder sind noch in der Planung - das heißt, sie sind im Ernstfall nicht abgesichert und müssen mit unwiderruflichen Datenverlusten rechnen. Weit schlechter sehen die Durchschnittswerte aus: Lediglich 35 Prozent schätzen ihre Vorbereitung als umfassend ein. Während 60 Prozent noch an der Absicherung arbeiten, halten 5 Prozent ihr Unternehmen für völlig unvorbereitet - in Deutschland sind dies 4 Prozent.

"Mangelndes Bewusstsein für den Sicherheitsbedarf von Geschäftsdaten kann man deutschen Mittelständlern nicht vorwerfen, selbst wenn man sich im eigenen Interesse der Unternehmen eine deutlich schnellere Umsetzung wünschen würde", meint Manfred Reitner, Area Vice President bei NetApp Deutschland. "Wer heute auf mögliche Datenverluste nicht vorbereitet ist, riskiert viel, da ohne Daten buchstäblich nichts mehr geht, egal in welchem Business. Die Datensicherheit muss an erster Stelle stehen. Da die Datenmengen stetig und vor allem auch schneller steigen, wird dies immer mehr zur Herausforderung."

Wie die Studie zeigt, wächst der Bedarf an Speicherplatz weiter. Über die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen nennt mehr als 20 Prozent zusätzliche Kapazität gegenüber dem Vorjahr, was dem Mittelwert der Studie entspricht. Der gestiegene Bedarf wird hauptsächlich auf Dokumente (53 Prozent) zurückgeführt, gefolgt von gestiegenen Benutzerzahlen und eMail. Für die Sicherung der Daten sind nach wie vor Bandspeicher Trumpf. Knapp die Hälfte (46 Prozent) bevorzugt die Kombination aus Band- und Festplattenspeichern, während 41 Prozent ausschließlich auf Band setzen. Disk-Backup pur bildet bei den deutschen IT-Managern mit 11 Prozent der Nennungen das Schlusslicht. Lediglich die Schweiz hat hier mit 7 Prozent einen noch niedrigeren Wert.

"Ob reine Tape-Umgebungen heute noch die adäquate Methode für Backup und Recovery sind, ist mehr wie fraglich. Wir beobachten, dass Unternehmen zunehmend bereit sind, Plattenspeicher für schnelles online Backup einzuführen, entweder als Ergänzung für Tape, das damit stärker der Langzeitaufbewahrung dient, oder aber als Ersatz", so Manfred Reitner, Area Vice President bei NetApp Deutschland.

Die Umfrage wurde im August 2007 von dem unabhängigen britischen Marktforschungsunternehmen Redshift Research durchgeführt. Befragt wurden 1.000 IT-Manager aus Unternehmen verschiedener Branchen mit einem Personalstand zwischen 100 und 1.000 Angestellten in Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Spanien und UK.

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