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Microsoft: HPC ab 1 Euro pro Netzwerkknoten für Bildung und Forschung

Im Rahmen seines High Performance Computing-Programms für Bildungs- und Forschungseinrichtungen bietet Microsoft ab 1. November 2007 den Windows Compute Cluster Server 2003 für nur einen Euro pro Netzwerkknoten an. Damit können Universitäten und Institute auf günstige Weise das Betriebssystem für ihre HPC-Anwendungen nutzen. Zusätzlich veranstaltet Microsoft einen Wettbewerb, in dem drei Projekte mit je 5.000 Euro gefördert werden. Unter allen Teilnehmern werden zehn viertägige Reisen zum Microsoft-Campus nach Redmond (USA) verlost.

Eine Lizenz des Windows Compute Cluster Server (CCS) 2003 können Universitäten und Institute in Maschinen mit bis zu vier Prozessor-Sockeln einsetzen. Head Nodes und Compute Nodes benötigen dabei die gleiche Lizenz. Compute Nodes (Rechenknoten) sind Maschinen, die einen "normalen" Knotenpunkt im High Performance-Netzwerk darstellen. Der Head Node ist sozusagen der führende Rechner und Namensgeber für eine Netzwerk-Domain. Von diesem Computer aus lassen sich alle Rechenknoten einer Domain zentral ansteuern und damit Berechnungsaufträge automatisch ausführen. Optional lässt sich die Software Assurance für ein kostenfreies Upgrade auf die kommende Version des CCS erwerben.

Für den CCS-Projekt-Wettbewerb reichen Forschungseinrichtungen Cluster-Projekte ein. Diese werden von einem unabhängigen akademischen Gremium bewertet, das 25 Vorschläge zur Detailausarbeitung auswählt. Die drei besten Projekte werden mit je 5.000 Euro für den Forschungsetat der Fakultät belohnt. Zusätzlich verlost Microsoft unter allen teilnehmenden Studenten und Forschungsmitarbeitern zehn viertägige Reisen zum Microsoft-Campus in die USA. Registrierung und detaillierte Teilnahmebedingungen befinden sich seit dem 1. November 2007 unter: www.microsoft.de/hpc/ccs-academic-program.

Windows Compute Cluster Server

Der CCS 2007 ist ein Betriebssystem, das sich sowohl für zentrale High Performance Computing (HPC)-Anwendungen als auch für abteilungsspezifische Lösungen nutzen lässt. Die Software basiert auf Windows Server 2003 und setzt 64-bit-Hardware (EM64T oder Opteron) voraus. Als optionale, voll integrierte Entwicklungsumgebung dient Visual Studio. Damit lassen sich alle Bereiche der parallelen Verarbeitung inklusive Farm- oder Grid-Computing realisieren.

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