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Neue Produkte schnell realisieren

Generative Fertigungsverfahren oder Rapid-Technologien sind heute fester Bestandteil des Produktentstehungsprozesses. Sie werden für die Herstellung von Prototypen, Werkzeugen und Serienteilen eingesetzt. Das Anwendungsspektrum dieser Querschnittstechnologie umfasst heute neben der Technik auch Gebiete wie Architektur, Medizin und reicht bis hin zur Archäologie und Kartografie. Im Zuge der teils stürmischen Entwicklung haben sich unterschiedliche Begriffe gebildet, die häufig nicht eindeutig definiert und abgegrenzt sind. Darüber hinaus bietet der Markt verschiedene Verfahren an, deren Chancen und Grenzen hinsichtlich ihrer Anwendung nicht immer deutlich zu erkennen sind.

Ziel des Richtlinienentwurfs VDI 3404 „Generative Fertigungsverfahren - Rapid Technologien“ ist, dem Anwender (Auftraggeber) und dem Hersteller (externer wie interner Dienstleister) praxiserprobte Hinweise und Empfehlungen zu geben, die Kommunikation zwischen Kunde und Lieferant zu verbessern und zu einer verbindlichen Leistungsgestaltung und einer reibungsfreien Abwicklung beizutragen. Die neue Richtlinie

· grenzt die generativen Verfahren von den konventionellen Verfahren ab,

· ermöglicht eine bessere Bewertung verschiedener generativer Verfahren,

· nennt die Qualitätsmerkmale verschiedener Verfahren,

· gibt entsprechende Prüfverfahren an,

· empfiehlt den Umfang und Inhalt von Prüfungen und Liefervereinbarungen.

Herausgeber des Richtlinienentwurfs VDI 3404 „Generative Fertigungsverfahren - Rapid Technologien“ ist die VDI-Gesellschaft Produktionstechnik (VDI-ADB). Er ist ab Dezember 2007 in deutscher Fassung beim Beuth Verlag in Berlin (Telefon +49 (0) 30 26 01-22 60) zu einem Preis von 59,50 € zu beziehen. Einsprüche sind bis 31.05.2008, Online-Bestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de möglich.

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