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Eine einfache Google-Suche führt zu einer .EDU-Domain, die scheinbar pornographische Inhalte hostet. Tatsächlich jedoch ist diese Domain nur mit sexuell orientierten Suchwörtern gespickt, so dass Suchmaschinen sie auf entsprechende Anfragen listen. Klickt der User den Link zur .EDU-Site an, wird er nicht auf den eigentlichen Inhalt geleitet, sondern auf eine Porno-Seite, die entsprechende Videos anpreist. Und hier schlägt ZLOB wieder zu: Um das Video abzuspielen, muss erst ein angeblich fehlender Codec runter geladen werden, der dann unbemerkt die Adware ZLOB installiert.
ZLOB verbreitet sich mittlerweile aber auch ohne manuelles Zutun. Frank Kölmel, Sales Director bei Secure Computing schildert: „Unser Technology Lab ist bei einer Reihe von ZLOB-verseuchten Webseiten auf verschleierten JavaScript Code gestoßen. Dieser generiert ein verstecktes IFrame, das eine Verbindung zu einer Seite, die unter anderem einen MDAC Exploit nutzt, herstellt. Surfer im Internet müssen also nicht mehr manuell das Downloaden eines Files erlauben, um sich das aggressive ZLOB einzufangen."
Eine Drive-by-Download Datei ist als „calc.exe" verschleiert. Es speichert sich auf ungepatchte Rechner als „C:\sys.exe" und installiert ebenfalls ZLOB.
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