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Bereits im August nutzten Spam-Versender einen Trojaner, um automatisch eine große Anzahl an Hotmail- und Gmail-Accounts zu generieren. Die neue Angriffswelle folgt dem gleichen Prinzip. „YouTube-Nutzer können ihre Freunde einladen, die Videos anzuschauen, die sie gerade sehen oder geposted haben. So können sie von ihrem Account aus E-Mails an jede beliebige Adresse schicken. Genau diese Funktionalität nutzen die Spammer aus", erklärt Alex Kurz, Director Technical Services bei Marshal.
Die Nachrichten sehen dabei wie legitime YouTube-Einladungen aus, abgesehen von der Tatsache, dass sie typische Spam-Nachrichten und Links zu entsprechenden Seiten enthalten. „Durch die Nutzung des YouTube-Systems werden zahlreiche Spam-Filter ausgehebelt und das Misstrauen der Empfänger durch die authentisch und harmlos aussehenden Mails gesenkt. Die Kundenbetreuung von YouTube empfiehlt, die E-Mail-Adresse service@youtube.com von der Spam-Filterung auszuschließen. Dieser Tatsache sind sich die Versender natürlich bewusst und nutzen so das geöffnete Einfallstor", so Kurz.
Weitere Informationen zum YouTube-Spam sowie zu aktuellen Trends im Bereich der E-Mail-Sicherheit sind unter www.marshal.com/trace abrufbar.
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