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Das Hunger Projekt ruft zur internationalen Bewegung am Welternährungstag auf

Das Hunger Projekt ruft zur internationalen Bewegung am Welternährungstag aufDer Welternährungstag oder Welthungertag wurde 1979 eingeführt und findet jedes Jahr am 16. Oktober statt, da an diesem Tag 1945 die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) mit der Aufgabe gegründet wurde, die weltweite Ernährung sicherzustellen.

925.000.000 Menschen leiden an Hunger; infolge dessen sterben 25.000 Menschen täglich. Über die Hälfte davon sind Kinder unter 5 Jahren. Die Hälfte der Hungernden leben in Südasien, ein Drittel in Afrika südlich des Sahara, der Rest in Lateinamerika und in weiteren Regionen Asiens.

Neben offiziellen Veranstaltungen und Kongressen, die sich mit den Themen Welthunger und Ernährungssicherung auseinandersetzen, nutzt auch das Hunger Projekt den Welternährungstag am 16. Oktober, um auf das weltweite Hungerproblem aufmerksam zu machen. Die Nichtregierungsorganisation hat sich seit über dreißig Jahren dem Ziel verschrieben, chronische Unterernährung und Armut weltweit zu überwinden.

Diese ungeheure Zerstörung menschlichen Potenzials ist umso tragischer, da Hunger überwunden werden kann. Die Welt erzeugt ausreichend Nahrung für alle und das kann auch in Zukunft gewährleistet werden, wenn wir vernünftig handeln. Die Weltgemeinschaft besitzt sowohl die nötigen finanziellen Ressourcen, als auch das Wissen, um chronische Unter- und Mangelernährung zu überwinden.

Heute ist die Beendigung des Hungers in erster Linie ein menschliches Problem: Chronische Unter- und Mangelernährung bestehen fort, weil wir es versäumt haben, unsere Gesellschaft so zu organisieren, dass jede/r die Chance hat, eigenständig ein gesundes und produktives Leben zu führen.

Um das Thema Welternährung mehr in den Fokus zu rücken und mehr Menschen dafür zu begeistern, sich für die Verbesserung der Situation einzusetzen, ruft das Hunger Projekt dieses Jahr gemeinsam mit der Organisation hike4hunger jeden dazu auf, sich an der internationalen Bewegung am Welternährungstag zu beteiligen.

Am Samstag, 16. Oktober 2010 ist eine gemeinsame Wanderung auf die Brunnsteinhütte bei Mittenwald im Isartal (www.brunnsteinhuette.de) geplant. Der Treffpunkt ist ab 10.00 Uhr am ausgeschilderten Parkplatz für die Brunnsteinhütte an der B2 - Hauptstraße zwischen Mittenwald und Scharnitz an der österreichischen Grenze. Die Hütte ist vom Parkplatz in ca. 1,5 bis 2 Stunden zu erreichen und eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen.

Jeder Teilnehmer bringt weltweit so seine Solidarität mit den unter Hunger leidenden Menschen zum Ausdruck und ist Teil einer globalen Gemeinschaft. Kinder sind sehr willkommen, eine herzliche Atmosphäre, gutes Essen und Spass sind garantiert. Alle Erlöse gehen zugunsten der Arbeit des Hunger Projekts in Afrika.

Wer sich mit seinen Freunden, Bekannten oder Kollegen an der diesjährigen Aktion am 16.10.2010 beteiligen möchte, kann sich bis zum 12. Oktober 2010 anmelden - entweder per Email an mbm@das-hunger-projekt.de oder auf der Facebook-Seite des Hunger Projekts unter http://www.facebook.com/pages/Das-Hunger-Projekt-e-V/116577601700360

Weitere Informationen gibt es unter http://www.hike4hunger.org oder www.das-hunger-projekt.de

Unternehmensprofil:
Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 mit insgesamt 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen gemeinsam für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers in 13 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas einsetzt (gegenwärtig in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko, Bolivien und Peru). Der internationale Hauptsitz ist in New York.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und sechs Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.

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