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Mit den schlechten Fahrbahnbedingungen hatte zunächst Ex-Motorradrennfahrerin Katja Poensgen zu kämpfen: „In der ersten Sonderprüfung waren wir ziemlich flott unterwegs, bis
wir uns knapp vorm Ziel im tiefen Sand festgefahren haben.“ Nachfolgende Crews eilten der Suzuki-Pilotin und ihrer Beifahrerin Petra Rutzka zur Hilfe und machten das einzige Transsyberia- Frauenteam schnell wieder flott. Ein stellenweise etwa 50 Zenti-
meter tiefes Wasserloch, das auf der zweiten Etappe einige Teilnehmer in arge Schwierigkeiten gebracht hatte, meisterte die 30-Jährige jedoch mit Bravour. Zurzeit befindet sich das gesamte Starterfeld auf dem Weg von Tyumen nach Omsk.
Am Sonntag war die Transsyberia dort angekommen, wo sie ihrem Namen nach hingehört: in Sibirien, dem asiatischen Teil Russlands. Auf der Marathonetappe von Kasan nach Ekaterinburg legten die 33 Fahr- zeugbesatzungen fast 1.000 Kilometer zurück und überquerten auf
malerischen Nebenstraßen das Uralgebirge. Am 10. August steht die Überquerung der mongolischen Grenze an. Dann liegen 4.549 Kilometer hinter und weitere 2559 Kilometer vor den „Transsyberianern“.
Die Erlebnisse der beiden Suzuki-Teams können auch im Internet verfolgt werden: Auf www.suzuki-auto.de wurde ein Transsyberia- Special eingerichtet, und unter www.katjap.com führt Katja Poensgen ihr Tagebuch. Auf www.transsyberia-rallye.com steht zudem ein
Tracking-Service zur Verfügung, der live den aktuellen Standort der einzelnen Teams anzeigt.
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