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Suzuki bei der Transsyberia Rallye 2007 mit Exoten am Start

Mit dem einzigen Frauenteam und dem jüngsten Teilnehmer bringt Suzuki bei der Transsyberia 2007, der härtesten Langstreckenrallye für seriennahe Fahrzeuge, gleich zwei Exoten an den Start.Katja Poensgen (30), erfolgreichste Motorradrennfahrerin Deutschlands, und Lars Kern (19), ambitionierter Rookie im Suzuki Rallye Cup, werden am 3. August die rund 6.600 km
lange Strecke von Moskau ins mongolische Ulan-Bator in Angriff nehmen. Gemeinsam mit ihren Co-Piloten Petra Rutzka (49) und Daniel van Kan (36) nahmen sie in Bauschheim bei Frankfurt am Main jüngst ihre Arbeitsgeräte, zwei Grand Vitara DDiS mit Rallye-Ausstattung,
in Empfang.

„Jetzt geht’s richtig los“, freute sich Suzuki-Marketingdirektor Guido Hannich bei der Schlüsselübergabe im ADAC Off-Road-Zentrum Rhein-Main. Auf der Automobilmesse AMI in Leipzig hatte er sich Ende April zur Teilnahme von Suzuki an dem 4x4-Abenteuer entschlossen.
Seither wird mit Hochdruck an der Umsetzung gearbeitet. „Wir lieben die Herausforderung und schätzen Menschen mit einem ungewöhnlichen Way of Life. Mit diesem Projekt verbinden wir beides“, so Hannich.

Mit völlig unterschiedlichem Hintergrund gehen die vier Suzuki-Starter ins Rennen: Katja Poensgen, ADAC Juniorsportlerin des Jahres 1995, machte vor allem in den Jahren 1993 bis 2003 mit zahlreichen Erfolgen auf zwei Rädern von sich reden. Sie ist die einzige
Motorradrennfahrerin, die in der 250-cm³-Klasse der Straßenweltmeisterschaft jemals Punkte errang. Seit diesem Jahr kämpft sie im Suzuki Rallye Cup, dem einzigen deutschen Rallye-Markencup, auf vier Rädern um Punkte und Pokale. Bei der Transsyberia hat Katja
Poensgen Petra Rutzka, eine erfahrene Motorradtechnikmeisterin, an ihrer Seite. Die Mannheimerin ist Rallye-Neuling, als leidenschaftliche Mountainbikerin aber konditionell bestens gerüstet.

Im zweiten Suzuki-Team sitzt mit Lars Kern ein echter „Frischling“ am Steuer. Im Suzuki Rallye Cup sammelt der Student seit April erste Pistenerfahrung. Bei der Transsyberia kommt es ihm vor allem auf den Teamgeist an: „Besonders wichtig ist das Zusammenspiel zwischen mir
und meinem Beifahrer, aber auch mit der zweiten Grand Vitara-Besatzung. Alleine ist die Herausforderung Transsyberia definitiv nicht zu meistern.“ Das weiß auch sein Beifahrer Daniel van Kan, der die meiste Rallye-Erfahrung mitbringt. Bei den ungarischen KCS-Tagen,
der Transsylvania und der Supersylvania war der 4x4-Tourguide schon als Fahrer, Beifahrer und Mechaniker mit von der Partie.

Die vier Suzuki-Starter begeben sich in prominente Gesellschaft. So gehören unter anderem Rallye-Europameister Armin Schwarz (Deutschland), Marc Coma (Spanien), Rallye Dakar-Sieger 2006, der dreifache Dakar- Gewinner René Metge (Frankreich), der zweimalige Middle-East-Rallye-meister Saeed Al-Hajri (Katar) und Rod Millen (USA), mehrfacher
Pikes-Peak-Sieger, zu den Teilnehmern der Transsyberia 2007.

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