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Auf 2'313 m ü. M. ist die Luft ein wenig dünner, dafür aber auch viel klarer. Der Lejin Cristal wartet schon. Bekannt ist er für seine wolligen, weissen Büschel, die im Sommer und im Herbst auf seiner Wasseroberfläche schwimmen. Was manche für die letzten Reste einer grasenden Schafsherde halten mögen, ist in Wahrheit allerdings das an den Böschungen wachsende Wollgras, das den Lejin Cristal umgibt.
Der nächste See, der Lejin Magnetit, ist auf 2'646 m ü. M. gelegen und damit der Höchstgelegene der ganzen Tour. Vielleicht mit ein Grund, warum sich hier die meisten Wanderer schon das erste Mal zum Rasten niederlassen. Vielleicht reizt sie aber auch einfach nur die dunkle Farbe des magnetitreichen Sees. Irgendwann müssen aber auch sie weiter - vielmehr: wollen - denn der nächste Lejin, der Malachit, wartet schon.
Dieser ist schnell erreicht, wenn man einem kleinen Bergbach folgt. Schon bald sieht man, worin sein besonderer Charakter liegt. Gleich einem Malachit, dessen Namen er sinnigerweise auch trägt, schimmert er grünlich vor sich hin. Oder doch bläulich-diamanten? Je länger man am Ufer sitzen bleibt, desto schwieriger wird es, diese Frage zu beantworten. Daran sollte man sich aber nicht zu lange versuchen, schliesslich sind noch drei weitere Seen zu erwandern.
Das Mineral Rhodonit steht Pate für den nächsten Lejin - und ist natürlich auch am See zu finden. Schimmert es deswegen leicht gräulich-rötlich durchs Wasser nach oben? Auf jeden Fall sollte der Wanderer zugreifen, sobald er einen Rhodonit sieht, denn er ist als Stein bekannt, der Energie und Stärke verleihen soll.
Doch auch wer nicht fündig wird und den Weg ohne einen Rhodoniten in der Tasche fortsetzen muss, dürfte es zum Lejin S-Chaglia schaffen. Das rätoromanische Wort für Schiefer gibt dem kleinen Seelein seinen Namen. Und so verwundert es nicht, dass man am Wasser das Material für viele Engadiner Dächer sichten kann.
Der letzte See auf der Wanderung ist der Lejin Epidot. Ob damit allerdings das meist dunkelgrüne, manchmal gelbbraune Mineral Epidot gemeint ist oder das altgriechische Wort für „Zugabe", ist noch ungeklärt. Fest steht aber, dass der Lejin Epidot eine wunderbare Zugabe zu einer traumhaft schönen Seenwanderung ist. Weitere Informationen unter: www.engadin.stmoritz.ch
Kurzportrait Bergbahnen ENGADIN St. Moritz Mountain Pool Der Bergbahnen ENGADIN St. Moritz Mountain Pool sorgt in der grössten Schneesportregion der Schweiz dafür, dass Gäste wie Einheimische das traumhafte Engadin bis in seine hochalpinen Lagen im wahrsten Sinne erfahren können. Ob Spass und Sport im Schnee oder in der schneefreien Zeit Wanderungen, Biketouren und Entspannung, mit seinem Zusammenschluss bietet der Bergbahnen ENGADIN St. Moritz Mountain Pool ein Netz verschiedener Transportmöglichkeiten in der sonnenverwöhnten Alpenregion. Luftseilbahnen, Standseilbahnen, Sessel- und Skilifte sowie eine Gondelbahn befördern den Gast bis zu den Gipfeln. Mit 56 Anlagen steht der Bergbahnen ENGADIN St.Moritz Mountain Pool für schier grenzenlose Möglichkeiten - im Winter u. a., um die 350 Pistenkilometer des Engadins kennen und lieben zu lernen. Hinzu kommt das weit gefächerte gastronomische Angebot, das von der Eisbar bis zum Gourmetrestaurant keine Wünsche offen lässt. Abgerundet wird das Angebot durch drei bahneigene Hotelbetriebe und die „Frischi-Bike-School" in Celerina
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