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"Wir verstehen zwar grundsätzlich das Ansinnen der Kolleginnen und Kollegen", so Dr. Volker Böttcher, Vorsitzender der Geschäftsführung der TUI Deutschland GmbH, "doch über den Zeitpunkt des Warnstreikes sind wir etwas verwundert. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen und der Schlichtung wurde leider monatelang nicht verhandelt, jetzt ist für den 24. Juni ein Sondierungsgespräch zwischen der Gewerkschaft und des für das Unternehmen verhandelnden Arbeitgeberverbandes DRV-Tarifgemeinschaft vereinbart worden, was wir sehr begrüßen. Erst danach liegen handfeste Fakten auf dem Tisch, über die verhandelt werden kann. Wir haben ein großes Interesse daran, dass der Arbeitgeberverband und Verdi schon bald zu einem Tarifabschluss kommen." Da allem Anschein nach die Positionen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern nicht weit auseinander liegen, ist Böttcher auch davon überzeugt, dass es nicht zu weiteren Streiks kommen wird. "Vor diesem Hintergrund rechnen wir nicht damit, dass es zu irgendwelchen Beeinträchtigungen des Geschäfts kommen wird", so Böttcher.
Der TUI-Deutschland-Chef hatte bereits am Vortag die aktuelle Situation und Position des Unternehmens in einem Schreiben an die Mitarbeiter dargestellt. Nachdem ein Schlichtungsversuch im Januar gescheitert war, haben TUI Deutschland GmbH und TUI Leisure Travel GmbH das Tarifentgelt aller tariflich beschäftigten Mitarbeiter freiwillig um drei Prozent erhöht; damit war man einer Empfehlung der DRV-Tarifgemeinschaft nachgekommen. Bei den beschlossenen Gehaltserhöhungen handelt es sich um eine übertarifliche Zulage, die im Falle eines Tarifabschlusses auf diesen anzurechnen ist. Für die Mitarbeiter der TUI Deutschland GmbH wurde zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 225 Euro für die Monate Januar, Februar und März 2008 vereinbart.
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