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Mit Flüssigkeitserkennungssensor zum Erfolg

Beim 43. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Bremerhaven über­gab VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs fünf Preise im Fachgebiet Technik sowie zwei Sonderpreise an junge Forscher.

In Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Dr. Anette Schavan wurden die Besten des diesjährigen Wettbewerbs "Jugend forscht" geehrt. 190 Jugendliche qualifizierten sich mit 111 Projekten für das Finale.

Den ersten Platz im Fachgebiet Technik sicherte sich Thomas Nesch. Der 20-jährige Azubi entwickelte für den Wettbewerb einen Flüssigkeitserkennungssensor. Beim Lackieren von Karosserien im Automobilbereich werden Industrieroboter eingesetzt. Sind deren Schläuche schadhaft, kann es zu einem schleichenden Lackverlust kommen. Dabei können sehr kleine Lecks nicht vom Druckwächter wahrgenommen werden. Thomas Nesch konstruierte einen Flüssigkeitssensor, der den Verlust bereits kleinster flüssiger Substanzen anzeigt. VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs freute sich in seiner Laudatio über das Engagement des Nachwuchsforschers: "Technischer Fortschritt braucht Menschen, die sich technischer Probleme annehmen, sie mit Kreativität, Hartnäckigkeit und einer gehörigen Portion "Ingenius" anpacken und lösen. Deshalb hat sich die Technikjury in diesem Jahr für Thomas Nesch entschieden, der diese Eigenschaften in ganz besonderer Weise in sich vereinigt."

Alexander von Lühmann aus Kassel gewann den ersten Sonderpreis. Unter dem Motto "Gehirnforschung für Jedermann" baute der Nachwuchsforscher ein kompaktes und kostengünstiges EEG mit visueller und auditiver Feedback-Funktion. Seine Elektrodenhaube leitet Gehirnströme am Kopf ab; eine Software wandelt sie in optische und akustische Signale um. Nur 330 Euro benötigte der 20-Jährige für seinen EEG, den er inzwischen gerne zum Entspannungstraining nutzt.

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