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Das Krim-Kongo hämorrhagische Fieber kommt in Osteuropa, Asien, Afrika und im mittleren Osten gehäuft vor. In der Türkei ist das zentrale und nördliche Anatolien besonders betroffen. Aktuell werden außerdem 18 Erkrankungen aus dem Süden Russlands gemeldet, von denen bisher zwei tödlich verliefen.
Die Virusinfektion gleicht zunächst einer Grippe, mit Fieber und Erschöpfung. Nach kurzer Zeit treten jedoch zusätzlich Blutungen auf, die zu einem Kreislaufkollaps und Schock führen können. Je nach medizinischer Versorgung sterben 10 bis 50 Prozent der Erkrankten.
"Reisende sollten sich erkundigen, ob in ihrer Reiseregion ein Risiko für eine Übertragung besteht und sich von einem reisemedizinisch qualifizierten Arzt oder Apotheker über effektiven Zeckenschutz beraten lassen", empfiehlt PD Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. Eine Impfung gegen das Krim-Kongo hämorrhagische Fieber gibt es nicht.
Das CRM informiert auf seiner Internetseite www.travelmed.de in der Rubrik "Zeckenalarm" über die durch Zecken verursachten Erkrankungen und Verbreitungsgebiete. Eine Liste mit Adressen von reisemedizinisch qualifizierten Ärzten und Apotheken veröffentlicht das CRM auf den Internetseiten www.crm.de und www.travelmed.de in der Rubrik "Beratungsstellen".
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